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Archiv für August, 2009

Was ist eigentlich ein Klassiker?

26. August 2009 1 Kommentar

Parfum-collageJeden Tag landen dutzende von neuen Produkt-Präsentationen auf meinem Schreibtisch. Hier ein neues Super-Parfum, dort eine neue Anti-Aging-Wunderwaffe. Dass Parfümerien die Flut neuer Produkte überhaupt noch bändigen können, erscheint mir dabei das einzige Wunder. Aber es gibt auch die andere Seite: In einer Zeit, in der alle zwei Wochen ein neuer Mega-Curl-Mascara auf den Markt geworfen wird und bahnbrechende Für-immer-jung-Wirkstoffe mit immer geschickteren Marketing-Drehs versuchen, die Spitze des Beauty-Olymps zu erklimmen, gibt es doch eine handverlesene kleine Gruppe von Must-Haves, die jeden neuen Trend und jeden letzten Schrei locker überstehen. Oder anders gesagt, es gibt sie noch, die wahren Klassiker.
Schon das Wort „Klassiker“ umweht irgendwie ein Hauch des Ewigen; und tatsächlich stehen diese Bestseller seit Jahrzehnten in den Badezimmern rund um die Welt und verkaufen sich immer noch ganz prächtig, ohne besonders große, ausgefeilte Werbe-Maschinerie – Weil sie einfach gut sind.

Vor allem bei einigen neuen Düften, die auf den Markt drängen, bin ich fast geneigt, von einer Halbwertszeit von ein paar Monaten zu sprechen. Solange der Marketing-Etat feuert, was er hergibt, drückt man die Produkte mit aller Macht in das kollektive Konsumenten-Bewusstsein und irgendwie wandern die Produkte zu Abertausenden fast von alleine in die Einkaufskörbe unserer Republik. Aber kaum ein paar Produkteinführungen später wenden wir uns wieder ab wie ferngesteuerte Kauf-Roboter, widmen unsere Aufmerksamkeit einer neuen Lancierung, die uns wieder verspricht, alles bisher Dagewesene zu übertreffen. Wow! Höher, weiter, besser, schöner …

Aber wie unterscheiden sich davon diejenigen Produkte, die keineswegs neu sind und trotzdem so einen magischen Bann auf uns haben? Diejenigen Produkte, die seit Jahren konstant auf den Bestseller-Listen der Parfümerien zu finden sind, ebenso wie in den Badezimmern der Stars, Topmodels und Beauty-Profis. Was auffällt: Es sind die simplen Dinge, die ohne pompöse Versprechen, ohne Marketing-Tamtam daher kommen. Eine einfache, zitrusfrische Körpermilch zum Beispiel („Lait Corporel“ von Biotherm, kam 1972 schon auf den Markt und ist die meistverkaufte deutsche Körperpflege; im Schnitt geht sie alle 2,5 Minuten über den Tresen). Oder eine Mascara für ein paar Euro („Great Lash“ von Jade Maybelline, 1971 erfunden, verkauft sich weltweit alle 1,3 Sekunden), ein Concealer, der so schön macht wie ein Besuch im Kosmetikstudio (Yves Saint Laurents „Touche Èclat“, 1992 von Terry de Gunzberg geschaffen, verkauft sich heutzutage weltweit alle 20 Sekunden). Und natürlich ein paar der schönsten Düfte, die jemals entworfen wurden und heute noch die Herzen aller Parfum-Liebhaber höher schlagen lassen.

Kleine Liebeserklärung an die Klassiker der Parfumgeschichte

Im Grunde ist das Parfum eine 5.000 Jahre alte Erfindung, damals eher noch als Raumduft verwendet, allerdings aus religiösen Zwecken. Duftende Kräuter und Essenzen wurden verbrannt, um Kontakt zur Welt der Götter aufzunehmen. Die nächste Station auf dem Weg in die Moderne nahmen reiche Ägypterinnen, die sich mit duftenden Ölen und Salben einrieben, um sinnlicher zu werden. Die Duft-Essenz wurde zum Prestige-Objekt der Oberschicht.

Houbigant - Quelques Fleurs RoyaleIm 17. Jahrhundert begannen Parfumeure und Alchimisten (der Unterschied war damals wohl marginal), Essenzen und Blütenöle zu mischen, um eigene Signature-Parfums für den Adel zu kreieren. So wie das älteste der großen, französischen Parfumhäuser: Houbigant. 1775 eröffnete Jean-Francois Houbigant sein Geschäft „A la corbeille de Fleurs“ (im Blumenkorb) in Paris und belieferte alsbald viele Adelshäuser. Bekennende Fans waren Königin Marie-Antoinette und Kaiserin Joséphine. 1913 schuf das Pariser Parfum-Atelier Houbigant den großartigen Damenduft „Quelques Fleurs Royale“, den es heute noch gibt und der mit seiner spritzigen Heiterkeit damals wie heute Frauenherzen im sanften Sturm erobert.
Aber auch andere Parfumeure haben sich dem Weiterleben alter Duft-Traditionen erfolgreich verschrieben, wie der Pariser Gerald Ghislain. Er entwickelt ganz besondere, exquisite Düfte aus alten Rezepturen weiter, die an Orte, Persönlichkeiten und die Stimmung der damaligen Zeit erinnern: Histoires de Parfums. Ob „1740 – Marquis de Sade“, „1828 – Jules Verne“ oder „1876 – Mata Hari“ – seine Kreationen sind kostbare Düfte, die jeden packen, der sie schnuppert, und ihn nicht mehr loslassen. Olfaktorische Juwelen, mit denen ein Retorten-Duft aus dem Supermarkt einfach nicht mithalten kann, Image-Kampagne hin oder her.

Die nächste Revolution der Duftbranche kam Anfang des 19. Jahrhunderts, als neue Duftstoffe die Herstellung billiger und somit für einen größeren Markt zugänglich machten.
Und schon stolpern wir über einen weiteren Meilenstein der Klassiker: Coco Chanels legendäres „N°5„, 1921. Es war, wie wir alle wissen, das erste Parfum, das auch synthetische Duftstoffe enthielt. Es schlug ein wie eine Bombe, Frauen standen Schlange, um einen der begehrten Flakons zu ergattern, und bis heute hat diese Kreation nichts von ihrer Magie verloren. Gerüchten zufolge wandert immer noch alle 30 Sekunden eine Flasche N°5 irgendwo auf der Welt über den Tresen. Das heutige Beauty- und Mode-Imperium Chanel lieben wir übrigens für seinen bewussten Umgang mit der Tradition. Nicht schnelle Abverkäufe, sondern behutsame Qualität im Geiste der großen Coco liegen hier am Herzen. Das spürt man in kleinen Details und das riecht man in großen Parfums wie „Sycomore“, inspiriert von der bereits 1930 erschienenen gleichnamigen Komposition, wurde das neue-alte „Sycomore“ von Jacques Polge und Christopher Sheldrake, den Hausparfumeuren von Chanel, neu interpretiert.

Halston CoutureEin weiteres Beispiel für Düfte, die alle Trends, Zeitenwandel und Geschmäcker überlebt haben, sind die des Hauses Halston. Im Jahre 1953 eröffnete Roy Halston Frowick ein Hutgeschäft in Chicago. Zu seinen Kundinnen zählten bald die Schauspielerinnen Gloria Swanson und Deborah Kerr. Im Jahre 1958 zog er mit seinem Hutgeschäft in das berühmte New Yorker Kaufhaus Bergdorf Goodman. Bis Ende der 60er Jahre wurde er zum Darling der amerikanischen High-Society, inklusive bekennender Fans wie Jacqueline Kennedy, Bianca Jagger und Liza Minelli. Klar, dass dem engagierten Designer der Wunsch kam, „seine“ Frau von Kopf bis Fuß einzuhüllen, oder anders gesagt vom Hut bis zum Parfum. Seine Kreationen wie der prickelnde Chypre-Duft „Halston Couture“ von 1988 sind heute noch unvergessen und haben nichts von ihrer Faszination und ihrem Flair verloren.

Googeln Sie doch einmal „Halston“ und sie werden via youtube.com auf einen reizenden Weihnachts-Werbespot aus dem Jahr 1981 stoßen: sehr amerikanisch, aber stimmungsvoll-nostalgisch. Und wenn Sie schon dabei sind, vergleichen Sie doch einmal mit den anderen Parfum-Commercials vor Ort. Britney Spears eher merkwürdiger „Believe“-Spot, in dem sie mit leerem Gesichtsausdruck durch einen blumigen Wald läuft. Oder Sarah Jessica Parkers wenigstens noch witzige Idee, einen XXL-Flakon ihres eigenen „Covet“-Duftes zu klauen, inklusive Fensterscheiben-eintreten-mit-Louboutins und anschließendem in-Handschellen-abgeführt-werden. Aber sind das Düfte (und Werbespots), die das Zeug zum Klassiker haben? Das werden wir erst in ein paar Jahrzehnten wissen, wenn die Parfums sich über einen langen Zeitraum erfolgreich verkauft haben. Um ehrlich zu sein, ich bezweifele es. Oben an der Spitze ist die Luft dünn. Und neben Yves Saint Laurents „Opium“ (das seine Markteinführung 1977 im berüchtigten Studio 54 in Manhattan erlebte), Hermès „Caleche“ (1961), Chanels „N°5„, Houbigants „Quelques Fleurs Royale“ oder den noch jüngeren Klassikern Amouage (1983) und Lancômes Trésor (1990) haben es die neuen Mainstream-Parfums wohl schwer, sich zu behaupten. Und noch ein Argument fällt mir da ein, sich bewusst für einen Klassiker zu entscheiden und nicht für einen medial gepushten Kurzzeit-Erfolg: Sie werden viele Komplimente erhalten. Denn der gewisse Schuss Katharsis, der angesprochene Hauch des Ewigen und eine Prise Nostalgie machen diese Düfte unverwechselbar und einzigartig. Ideal für alle, die in der U-Bahn nicht ständig ihren Duft an einer Fremden wiederfinden möchten. Seien Sie einzigartig und begeistern Sie sich für einen Klassiker. Unser Herz schlägt schon längst für die Besten der Besten. Und so finden Sie keineswegs jeden neuesten Firlefanz bei Aus Liebe zum Duft, aber dafür viele der wahren Klassiker von Houbigant, Amouage, Histoires de Parfums und vielen anderen kleinen Marken, mit denen wir vor allem eines gemeinsam haben: die Liebe zum Duft.

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L’Artisan Parfumeur: Havana Vanille – Eine Welt voller Kontraste

25. August 2009 Keine Kommentare

HavannaHavana Vanille wurde vom Parfumeur Bertrand Duchaufour entwickelt und fängt den gereiften Rum und die süße Luft Cubas ein.

Es erzählt von der Magie Havannas, vom rhythmischen Salsaklang, den berühmten Zigarren, dem einzigartigen kubanischen Rum, den Palästen und den alten kolonialen Wohnstätten mit ihren in die Jahre gekommenen und manchmal bröckelnden Fassaden, den prächtigen religiöse Bauten wie das Santa Clara-Konvent, den Straßen, in denen noch immer die alten amerikanischen Autos aus den 50er Jahren fahren, bis hin zu den kilometerlangen schönen Stränden, Bacuranao, Boca Ciega, Guanabo, Mégano oder Santa María…

Der Duft öffnet sich mit einer deutlichen Note von Rum – zart und leicht alkoholisch. Man kann den Rhythmus der bevorstehenden Party beinahe hören, die Hitze der Nacht fühlen und die leicht verfallene Fassade des Hauses im Kolonialstil sehen, in dem das Ereignis stattfindet. Das Elixier zu trinken, wäre sicher unklug, aber man würde es ohne Zweifel gerne tun, wenn man es riecht. Mandarine, die süßeste der Zitrusfrüchte, wurde verwendet, um der Mischung ein Prickeln und Leichtigkeit zu verleihen. L’Artisan möchte uns auf eine Reise entführen und diese unterscheidet sich dabei von allen zuvor:
Die klassische Reise voller Abenteuer und Luxus trifft auf das moderne Havanna. In der Vorstellung erkennt man eine luxuriöse lederne Reisetasche und die Fahrt auf einem alten hölzernen Frachtschiff. Die tiefe, weiche, holzige Facette des Parfums steht für den hölzernen Rumpf des Schiffs, gefüllt mit allem, was Havana Vanille so besonders macht: Fässer voller Rum, Vanille und Gewürze. Aber es gibt auch süßere Akzente: z.B. ein wenig getrocknete Aprikose. Ihre fruchtige Natur vermischt sich auf wunderbare Weise mit dem Duft von Tabakblättern, zu dicken Bündeln zusammengebunden. Ihre tiefe, sinnliche Natur ergänzt das Fruchtige und die Vanille mit einer Spur exotischer Mystik. Die Basis bildet ein Gefäß voller dunkler, dickflüssiger Balsame: Benzoe, Tolu und eine gewisse Menge Tonkabohne, deren leicht schokoladige Andeutung die Vanille und den Tabak perfekt ergänzt. Die zwei verwendete Arten der Vanille, die während der Duftentwicklung immer präsent sind, Havana Vanilleverstärken alle anderen Noten mit ihren unterschiedlichen Charakteristika: holzige, würzige Aspekte der mexikanischen Vanille verstärken deutlich den tiefen, reichen Charakter der Tabakblätter und Nelke, während Bourbon-Vanille ihren heuartigen Unterton zur Komposition beisteuert und die getrockneten Früchte mit ihrer eigenen Fruchtigkeit hervorhebt. Ein wundervoller, leicht herber Moschus umfasst das alles mit einer unglaublichen Wärme und erotischer Sinnlichkeit, während ein Hauch von Puder dem Endprodukt Eleganz verleiht.

Unglaublich vielseitig ist dieser Duft: köstlich und feinsinnig, erotisch und beruhigend zugleich. So wie es jeder gute Vanille-Duft tun sollte, schafft er es, dem Träger ein Gefühl von Luxus und Raffinesse zu geben.

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„Juliette has a Gun“ schießt mit neuer Munition: The Purse-Bullets

24. August 2009 Keine Kommentare

Mission: Romeo finden
Geheim-Code: Juliette has a Gun
Ausrüstung: Sex-Appeal und brandneue Duft-Patronen

Er hat es schon wieder getan. Der mysteriöse Dandy der Parfum-Branche, Romano Ricci, stattet seine Heldin „Juliette“ mit einer neuen Geheim-Waffe aus und schickt sie in den Großstadt-Dschungel, auf der Suche nach Mr. Big, Mr. Right oder schlichtweg: ihrem Romeo.

„Juliette has a Gun“ schießt mit neuer Munition: The Purse-Bullets

Juliette has a GunDas heißeste Accessoire des Herbstes wird unweigerlich diese kleine silberne Patronenhülse mit sinnlich-rockigem Duft sein: Ein stylischer Taschen-Roll-on mit vier Patronen, waffenscheinfrei erhältlich und bis zum Rand gefüllt mit einem der drei aufregenden Düfte: „Lady Vengeance“, „Miss Charming“ und „Citizen Queen“. Die aromatischen Öle werden ganz einfach direkt auf die Stellen aufgetragen, an denen das Blut pulsiert und die Aromen sich besonders gut entfalten können – auf Nacken, Handgelenke, Schläfen, und die wahnsinnig sexy Vertiefung zwischen den Schulterknochen. Immer griffbereit, wenn Sie Ihren Romeo ins Visier bekommen und schnell Parfum nachladen möchten.

Romano Ricci – der Mann hinter dem Hut

Auf Bildern trägt er meist einen Borsalino, umgibt sich mit einer geheimnisvollen Aura und nennt sich Dandy, Wolf im Schafspelz (der seine Zähne zeigt!) oder „Wild Child“. Und ja, wir lieben ihn für sein verspieltes Auftreten und seine schier unerschöpfliche Kreativität. Dabei wurde ihm diese Prise Genius sicher in die Wiege gelegt – seine Urgroßmutter war die Mode-Legende Nina Ricci, sein Großvater ein berühmter Parfumeur. In seinen Adern fließt sozusagen Parfum. Und so verwundert es nicht, dass Romano vor zehn Jahren seine Karriere als Trainee für ein kleines französisches Dufthaus startete. Seine Vision war es, irgendwann einmal selbst außergewöhnliche Parfums für außergewöhnliche Frauen zu kreieren. RomanoricciEin ehrgeiziges Unterfangen, für das er schließlich den Großmeister der Parfum-Szene begeistern konnte, Francis Kurkdjian, der unter anderem bereits für Dior, Acqua di Parma, Guerlain und Rodriguez gearbeitet hatte. Inspiration und Vorbild für Romano Ricci war Shakespeares Julia, die feminine, zerbrechliche und leidenschaftliche Heldin. Aber wie sollte so ein unschuldiges Wesen in der Welt von heute überleben? Ganz klar: Julia brauchte eine Waffe, nämlich ihren Duft. „Juliette has a Gun“ war geboren und erobert seit 2006 den Markt mit drei wirklich extra-ordinären Düften, alle drei auf der Basis von betörender Rose – einem reinen Destillat frischer Blüten, im Morgengrauen von Hand gepflückt und schnell verarbeitet.

„The Bullets“ – in drei köstlichen Varianten

Die neue, unwiderstehliche Munition ist in drei verschiedenen Versionen erhältlich:
Lady Vengeance“ mit Bulgarischer Rose, Vanille und Patchouli ist ein angenehm leichter, unbeschwerter Duft voller Lebensfreude. „Miss Charming“ dagegen spielt mit provokativen Anklängen, hervorgerufen durch Marokkanische Rose, Moschus und exotische Früchte. Das dritte Parfum im Arsenal ist „Citizen Queen“ , ein klassischer Chypre-Duft, ultra-glamourös und sexy mit Iris, Leder und Ambra. Jedes Set enthält eine geladene Patrone und drei Nachfüll-Roll-ons (je 4 ml). Eigentlich ein tolles Geschenk, aber fast zu schade, um es weiterzugeben. Denn diese Waffe gehört ab heute in jede Handtasche. Erhältlich sind „The Purse-Bullets“ in Kürze bei Ihrem Lieblings-Waffenhändler, Aus Liebe zum Duft. Also, Romeos dieser Welt, seid gewarnt: Juliette ist zurück – und diesmal noch schärfer bewaffnet als je zuvor.

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Das geht runter wie (Argan-)Öl – Fushi by Eva

21. August 2009 Keine Kommentare

Nein, da täuschen Sie sich: „Fushi by Eva“ ist keine außergewöhnliche Pizzavariante mit exotischen Pilzsorten und genauso wenig eine moderne Spa-Behandlung aus dem fernen Asien.
Trotzdem sollten Sie sich diesen Namen gut merken, wenn Sie ihrer Haut etwas Gutes tun wollen…

Evas Meisterwerk
Eva SteinmeyerDie hochwertige Anti-Ageing-Marke „Fushi by Eva“ stammt ausnahmsweise nicht aus Amerika oder Frankreich, sondern aus Deutschland – genauer gesagt aus München. Entwickelt wurde sie von Eva Steinmeyer, die für sich selbst auf der Suche nach einer unkomplizierten und natürlichen Kosmetikserie war: „Als ich die Produkte zunächst für mich selbst entwickelte, dachte ich nicht an Stückzahlen und Kosten. Ich wollte die effektivsten und hochwertigsten Wirkstoffe, alles andere war mir einfach nicht gut genug“, so die Gründerin der Marke.
Um dies zu erreichen, berief sie sich auf die alten Naturkosmetik-Rezepte ihrer Großmutter. Zusammen mit Forschungsexperten aus der Wissenschaft arbeitete Eva Steinmeyer an einer modernen Pflege-Version von Omas damaligen Schönheits-Schätzen. Und nach 3 Jahren war es endlich soweit: Ihr Baby „Fushi by Eva“ erblickte das Licht der Beauty-Welt.

Erste Klasse
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Pflegelinie beinhaltet eine besonders gut verträgliche Anti-Aging-Formel mit erstklassigen Inhaltsstoffen in besonders hoher Dosierung. Der wichtigste Bestandteil ist das Arganöl, auch bekannt als das Gold Marokkos. Warum? Das klären wir hier:

Das extrem selten vorkommende Nuss-Öl des Arganbaums liefert dem Zellstoffwechsel mit Vitamin A und E viel Energie, was wiederum die Erneuerung der Zellen anregt. Mit ihrer größeren Abwehrfunktion kann sich die Haut besser vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie z.B. freien Radikalen, schützen. Zudem regt das Öl die Durchblutung an und spendet der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit.
Die Liste der weiteren Inhaltsstoffe ist lang, jedoch völlig natürlich: So sorgen etwa auch Avocadoöl und Aloe Vera dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Reisproteine und Gallapfel-Extrakte machen die Haut geschmeidig und minimieren Fältchen. Zudem unterstützen Pflanzenstoffe aus der Stechpalme das Oxidantien-Schutzschild. Aber in der Luxus-Linie ist nicht nur viel Gutes drin, sondern auch viel Schlechtes draußen: Auf Petrochemikalien, Sulfate, Tierprodukte und Parabene wird vollkommen verzichtet.

Lieblinge für die Haut
Die höchst effektive Pflegelinie vereint Natur und Wissenschaft in Perfektion:
Ihre sensible Gesichtshaut freut sich über Eva Steinmeyers Marathonpflege, die ganze 24 Stunden (!) lang wirkt. Dank der A4 Face Cream werden die Hautzellen mit einem hoch dosierten Wirkstoffcocktail aus Arganöl, Papayafrucht und Stechpalmenextrakt versorgt. Das A4 Face Serum unterstützt zusätzlich die hauteigene Kollagenproduktion wirksam und sofort.
Eva by Hushi - Produkte
Aber auch die Gesichtsreinigung kommt hier nicht zu kurz: Ein Waschmousse, das übrigens vom Liebsten auch als Rasierschaum verwendet werden kann, befreit die Haut mit Mineralien und Pflanzenextrakten sanft von Make-Up und Unreinheiten. Im Anschluss daran wirkt das begleitende Tonic erfrischend und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Passend zur Sommerzeit freut sich Ihr Körper über sanfte Streicheleinheiten mit der A4 Body Cream, die mit einer speziellen Aminosäuren-Kombination die Konturen strafft und verfeinert.

Gut zu wissen:
Ab dem kommenden Herbst erhält die Beauty-Mannschaft der Luxus-Schönmacher mit dem Enzyme Peeling Powder Verstärkung. Was in dem neuen Pflegewunder steckt, lesen Sie bald hier im Dufttagebuch.

Besonders praktisch: Auch auf Reisen müssen Sie nun nicht mehr auf Evas Pflege-Profis verzichten, denn die Face Cream und das Serum gibt es nun auch in der 30 ml bzw. 15 ml Minigröße für unterwegs.

Das Haarlexikon: Wissenswertes rund ums Haar!

20. August 2009 Keine Kommentare

Das Haar

Haare gehören zu den Keratinfasern. Die Keratine sind Proteine, so genannte Eiweiße, die aus über 20 verschiedenen Aminosäuren zu langen Kettenmolekülen (Makromolekülen) aufgebaut werden. In der Regel unterscheiden sich die einzelnen Proteinarten durch ihre Kettenlänge und durch die Reihenfolge der in ihnen angeordneten Aminosäuren. Eine knäuelartige und ungeordnete Struktur zeigt grob die Hälfte der Haarproteine. Die restlichen Proteine weisen wiederum Aminosäuresequenzen auf, die dem Molekül eine schraubenförmig gewundene Form Art Alpha-Helix geben.

Das Haar ist aus folgenden Chemikalien zusammengesetzt:

Elementzusammensetzung: Kohlenstoffe, Wasserstoff, Sauerstoffe,Stickstoffe
Essentielle Spurenelemente: Eisen, Kupfer, Zink, Jod
Aminosäuren: etwa 20 verschiedene Arten
Proteine: ca. 50 % amorphe (ungeordnete) Proteine, ca. 50 % Alpha-helikale (in Form einer Schraube) Proteine
Lipide: z. B. Cholesterin
Wasser: ca. 12 % des Haargewichtes.

Der Haarzyklus

Beim Menschen erfolgt das Haarwachstum in aperiodischen Zyklen, und nicht kontinuierlich wie etwa das Wachstum der Nägel. Jeder Haarfollikel zeigt seinen eigenen Zyklus, völlig unabhängig von den Nachbarfollikeln. Ein normaler Haarzyklus dauert sieben bis acht Jahre. Die Haarbildung ist einer der aktivsten Syntheseprozesse des menschlichen Organismus und kann deshalb schon durch geringe Störungen beeinträchtigt werden. Die durchschnittlich 0,08 mm dicken Haupthaare des Europäers wachsen täglich zwischen 0,1 und 0,2 mm. Bei einer Haardichte von 300 dunklen bis 900 blonden Haaren pro Quadratzentimeter ergibt sich eine tägliche Haarproduktion von 20 bis 30 m.

Haarausfall

Haarausfall ist ein Problem, das immer mehr Menschen plagt. Jedoch ist der Verlust von 80 bis 100 Haaren am Tag ganz normal. Diese Rate kann selbstverständlich während der Zeit nach oben oder unten abweichen. Beträgt die tägliche ausfallende Haarmenge längere Zeit über 150 Haare, so wird von Haarausfall (Effluvium/Alopezie) gesprochen. Hier unterscheidet man zwischen zwei Arten von Haarausfall: einmal die reversible (d.h. rückgängig zu machende) und zum anderen die irreversible (d.h. nicht oder nur schwer rückgängig zu machenden) Form.

Reversibler Haarausfall

auch temporärer Haarausfall genannt, ist durch eine diffuse über die gesamte Kopfhaut gleichmäßig verteilte, unmerkliche bis deutliche Lichtung des Haarbestandes gekennzeichnet. Die Ursachen für diesen Haarausfall sind in der Regel: Schwangerschaft, Dauerstress, medikamentöse Behandlungen (z.B. Chemotherapie), Infektionen oder mechanische Einwirkung von außen.

Irreversibler (androgenetischer) Haarausfall

Dieser Haarausfall – ausgelöst duch die männlichen Sexualhormone (Androgene) – ist durch die Umwandlung der Terminalbehaarung des Kopfes in Flaumhaar (Vellushaar) zu erkennen. Das Testosteron und das von ihm abgeleitete Dihydrotestosteron sind hierbei die zwei wichtigsten Androgene. Vor allem wird der androgenetische Haarausfall durch ein Enzym, die 5-alpha-Reduktase, welches das Testosteron in das Dihydrotestosteron überführt, erzeugt. Selbstverständlich kann bei Frauen dieser Haarausfalltyp ebenfalls auftreten. Und zwar äußert er sich bis zum Eintritt in die Wechseljahre als Ausdünnung im Bereich des Mittelscheitels und führt häufig nur zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Lichtung der Haare. Nur äußert selten kommt es bei Frauen zu einer völligen Kahlheit.

Empfindliche Kopfhaut

Ob Juckreiz und Spannung der Kopfhaut oder Hautrötungen – es ist ein unangenehmes Gefühl, über das immer mehr Menschen klagen. Die Ursache hierfür ist die empfindliche Kopfhaut, die auf äußeren Einflüssen reagiert. Solche können sein: Heizungsluft, Klimaanlagen, Umweltverschmutzung, geringe Pflege nach Farb- und Dauerwellbehandlungen und UV-Strahlen. Aber auch innere Einflüsse: Alterungsprozess, Stoffwechselstörungen, Stress sowie Störungen des Hormon- und Vitaminhaushalts können unsere Kopfhaut negativ beeinflussen.

Die sensible Kopfhaut kann ihre Schutzfunktion nicht ausreichend erfüllen, da in diesem Fall die Hornschicht, Schutzbarriere der Kopfhaut, für hautreizende äußere Einflüsse durchlässiger ist. Äußere Einflüsse wie Wärme, Kälte oder Chemikalien können daher durch die Barriere tief in die Haut eindringen. Daher entstehen an der Kopfhaut Entzündungen, Rötungen, Juckreiz und Spannungsgefühle. Es ist auch eindeutig, dass im Winter die Haut aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit empfindlicher ist als im Sommer. Dies führt zu einem geringeren Feuchtigkeitsgehalt der Hornschicht und somit zu einer verstärkten Austrocknung der Kopfhaut. Bei vielen führt das zu einer erhöhten Schuppenbildung. Schließlich reagiert die trockene Kopfhaut empfindlicher. Erst wenn die Hornschichtbarriere ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, kann diese ihre Funktion erfüllen.

So erkennen Sie empfindliche Kopfhaut:

– sichtbare Hautrötung
– subjektives Reizempfinden z. B. Jucken, Spannungsgefühl, Brennen
– lokale Erhöhung der Hauttemperatur (ca. 1-3°C)
– Schuppung der Kopfhaut

Fettige Kopfhaut

Wie über den ganzen Körper die Talgdrüsen unserer Haut verteilt sind, sind diese auch auf der Kopfhaut, jedoch besonders groß und zahlreich. Von den Talgdrüsen wird Sebum (Talg) produziert und gelangt über den Haarfollikelausgang auf die Hautoberfläche. Dieses wird dünnflüssig und kann sich daher schnell ausbreiten. Der Grund für die rasche fettig werdende Haut ist Seborrhoe – man spricht davon, wenn die Talgdrüsen überaktiv sind und der Talgfluss dadurch besonders hoch ist.

Ausgelöst wird fettige Kopfhaut durch:

– falsche Ernährung
– Stress
– Störungen im Hormonhaushalt
– Chemische und mechanische Einflüsse
– Umwelteinflüsse

Fettige Kopfhaut erkennen Sie am öligen, fettigen Glanz der Kopfhaut trotz häufigem Haarewaschen.
Eine Reinigung soll daher das überschüssige Fett wirksam absorbieren, selbstverständlich ohne die Haut zu reizen und die Talgdrüsen anzuregen. Somit kann das schnelle Nachfetten der Kopfhaut reduziert werden.

Schuppen

Abgestorbene Hornzellen werden regelmäßig von der Haut und Kopfhaut abgestoßen. Das ist ein natürlicher Vorgang und völlig unbedenklich. Normalerweise erneuern sich die Hornzellen der Haut und der Kopfhaut innerhalb von ca. 28 Tagen. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, beschleunigt sich die Zellerneuerung und die Hornzellen werden schneller als normal abgestoßen: sie werden dann als Schuppen sichtbar. In hartnäckigen Fällen kann dieser Erneuerungsprozess sogar auf 3 bis 4 Tage reduziert werden.

Die Hauptursache dieser Störung ist eine vermehrte Besiedlung der Kopfhaut mit dem Hefepilz Malassezia. Der Hefepilz ist im normalen Zustand völlig harmlos. Bei Menschen mit spezieller Veranlagung oder durch äußere Einflüsse wie Stress oder Umweltverschmutzung bedingt vermehrt sich jedoch dieser Hefepilz auf unkontrollierte Weise. Das Immunsystem wehrt sich mit leichten Entzündungen, was wiederum zu einer Überproduktion von Hornzellen führt. Der Teufelskreis setzt ein.

Wer ist betroffen?

15 bis 20 % der Bevölkerung sind regelmäßig von Schuppen geplagt; eine Zunahme des Schuppenbefalls findet im Herbst und Winter statt. Dieses kosmetisch störende Problem betrifft mehr Männer als Frauen und die Betroffenen empfinden dies als psychisch belastend.

(Quelle)

Damit Sie auch Ihrem Haar die notwendige Pflege zukommen zu lassen können, bieten wir Ihnen hier in unserem Shop Produkte für starke, glänzende Haare und eine gesunde Kopfhaut.

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The Hype Noses Urban Candles – Duftkerzen

18. August 2009 Keine Kommentare

Hype Noses Duftkerzen

„Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen“
(chinesische Weisheit)

In unserer modernen Zeit, in der wir auf Knopfdruck Licht einschalten können, in jedem Raum, zu jeder Tageszeit, bekommt das Ritual, mit einem Streichholz eine Kerze zu entzünden fast etwas magisches. Die kleine flackernde Flamme, ihr sanfter Widerschein, ihr Schattenspiel an den Wänden… Während elektrisches Licht jeden Teil des Raumes um uns erbarmungslos ausleuchtet, verkleinert eine Kerze unsere Welt. Ecken und Nischen bleiben in geheimnisvollen Schatten, unser Gegenüber wird wie mit einem Weichzeichner in seidigen Glanz gehüllt. Eine Kerze ist kein Alltagsgegenstand sondern immer etwas ganz besonderes, ein Stückchen Zauber und Luxus – ob Candlelight-Dinner, Weihnachtskerze am Tannenbaum oder ein entspannendes Schaumbad im Kerzenschein. Das kleinste, romantische Feuer der Welt scheint den Alltag aus unserem Leben zu verbannen. Seit der Erfindung der Duftkerze sind diese intimen Momente noch angereichert mit köstlichen Aromen, die durch den Raum schweben und die Sinne berühren.

Und nun kommt jetzt die vielleicht schönste Duftkerze überhaupt auch nach Deutschland: „The Hype Noses Urban Candles“…

Eine kleine Geschichte der Zeit

Die Urahnen der Kerze wurden vor über 3.000 Jahren im Orient benutzt, kurze Strohbündel, die man in Harz tauchte, um dunkle Räume für einige Augenblicke zu erhellen. Erst ein Jahrhundert nach Christus wurde Bienenwachs verwendet, war aber noch so teuer, dass der Kerzenschein nur Kirchen und Fürstenhäusern vorbehalten war. Das Wort „Kerze“ gab es damals noch gar nicht, die kleine Flamme wurde schlichtweg als „Licht“ bezeichnet (daher auch der Name „Teelicht“). Der normale Bürger musste sich mit billigen, stark qualmenden Holzspänen als Kerzen-Ersatz behelfen. Erst ab 1824 ermöglichte ein französisches Patent die Herstellung von kostengünstigen Kerzen aus pflanzlichem Wachs, gefolgt von der Erfindung des geflochtenen Baumwoll-Dochtes (daher auch „Kerze“, abgeleitet vom nordischen Wort „kärte“ für Docht). Aus dem Luxus-Gut wurde ein Massen-Produkt. Heute erleben wir allerdings die Umkehr dieser Entwicklung. Während große Möbelhäuser und Drogerie-Ketten mit Billig-Kerzen in allen Farben, versehen mit meist penetranten, synthetischen Duftstoffen den Markt überschwemmen, entwickelt sich gleichzeitig eine Rückkehr zur edlen, wertvollen Kerze als Symbol für Sinnlichkeit, Luxus und Feierlichkeit. Auserlesene Duftstoffe, hochwertiges Wachs und edles Design verwandeln das kleine Licht zurück in ein luxuriöses Erlebnis für besondere Augenblicke.

„The Hype Noses“ – der Klang des Lichts

HypnosesDas Geheimnis dieser einzigartigen, edlen Kerzen liegt in unserer Wahrnehmung. Denn drei Sinne – Riechen, Sehen und Hören – werden berührt. Das puristische, moderne Design des Glases und der zarte Schein des Lichts ziehen die Augen in ihren Bann. Köstliche Aromen erfüllen den Raum mit einer ganzen Duftwelt in 20 herrlichen Varianten, mal karamell-süß, mal blumig, opulent oder erfrischend grün. Und dann der Docht! Statt des üblichen Baumwoll-Dochtes brennt in „The Hype Noses Urban Candles“ ein ockerfarbener Holzspan, der wie ein kleines Kaminfeuer hörbar knistert und knackt, aber besonders ruhig und langsam abbrennt und dabei alles Wachs in Duft verwandelt und schließlich ganz ohne zu qualmen ausgeht. Die Wirkung des flüsternden Dochtes ist erregend und unglaublich entspannend zugleich, ein wenig wie Regentropfen, die auf ein Glasdach perlen. Diese Kombination von Hören, Riechen und Sehen schafft eine intime, nahezu mystische Atmosphäre der Ruhe und des Friedens. Den Designern der „Urban Candles“ war es dabei besonders wichtig, für jeden Geschmack die perfekte Duftmischung zu bieten:

„Masque Africain“ zum Beispiel ist ein mysteriös-üppiger Duft aus schwarzem Holz, Kampfer und Maniok (Yuca), der an magische Rituale und die schwarze Hexenkunst der afrikanischen Urvölker erinnert. „Banana Kiss“ entfaltet ein fruchtiges Aroma reifer Bananen, harmonisch abgerundet mit Vanille und Zimt, wie auf einer Plantage in einem weit entfernten Land zu Kolonial-Zeiten. Oder „Pain de Vienne“, mit dem stark französisch angehauchten Aroma von frischen, noch warmen Croissants. Entzündet man die Kerze, fühlt man sich wie an einem Sonntagmorgen vor hundert Jahren, in einer der unzähligen niedlichen Boulangeries auf Montmartre. Jede der zwanzig Duftkerzen erzählt eine eigene Geschichte, entführt in andere Welten und hinterlässt einen zarten aber präsenten Duftschleier.

Gab es je einen schöneren Grund, eine Kerze zu entzünden, als einen Raum zu verwandeln, die Sinne auf eine Reise zu schicken und den Alltag zu vergessen?

Pünktlich zur Kerzen-Zeit werden „The Hype Noses Urban Candles“ auch in Deutschland – voraussichtlich ab September erhältlich sein.

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Coudray – Nohiba: eine sinnliche Reise in den Orient

17. August 2009 Keine Kommentare

Verführung und Parfumkunst auf höchstem Niveau zeichnet die Marke Coudray aus wie keine andere. Eines der ältesten Dufthäuser der Welt beschert uns nun einen orientalischen Duft und damit auch die NohibaWiederauflage eines alten Coudray-Parfums, das mehrere Jahre nicht erhältlich war: Nohiba

Nohiba entführt uns auf eine Reise in eine ferne, geheimnisvolle Welt aus „Tausend-und-einer-Nacht“ mit warmen Farben, süßen Düften und würzigen Aromen. Die Sinne werden berauscht vom Genuss einer Melange, die den Träger umspielt wie der Schleier einer Tänzerin, die sich zur verzaubernden Musik bewegt. Mit diesem sinnlichen Ritual der Verführung wird Begehren geweckt und die Fantasie beflügelt.

Nach einem kurzen zitrischen Auftakt mit Bergamotte und Zitrone bildet aromatischer Koriander den Übergang in das blumig-würzige Zentrum von Nohiba. Hier warten Ylang-Ylang, Jasmin und Nelke, ergänzt durch einen Hauch von Rosenblättern, Korianderknospen und pinkfarbene Pfefferkörner. In der Basis verweben sich die Duftnoten von Patchouli und Sandelholz ineinander. Weißer Moschus rundet den Duft ab, ohne ihm die cremige Würze zu nehmen, während eine luftige Zedernholznote für das Aufblitzen einer feinen Schärfe im Unterton sorgt.

Lassen auch Sie sich verzaubern von der Magie des Orients mit Nohiba von Coudray!

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„Brown Collection“ – die neuen Herbstdüfte von MONTALE PARIS

13. August 2009 Keine Kommentare

Im kommenden Modeherbst sind warme Farben angesagt: Sanftes Beige, würziges Safrangelb, Zimt, Karamell und Mokkabraun geben den Ton an und strahlen eine gewisse Behaglichkeit und Naturverbundenheit aus. MontaleDer französische Parfumeur Pierre Montale, ein begnadeter Meister seines Fachs, setzt diesen Trend in seiner Brown Collection um:
Die vier neuen Düfte Boisé Fruité, Deep Roses, Aoud Safran und Wild Aoud sind wahre olfaktorische Duftabenteuer. Ihre markante Strahkraft erhalten Sie durch Ihren mindestens 25%igen Anteil an Parfumölen. Sie werden von bronzefarben beschichteten, glänzenden Aluminium-Containern umhüllt und machen den Herbstlook perfekt. Die Brown Collection ergänzt Pierre Montales faszinierende Duftkollektion, die mittlerweile mehr als fünfzig fulminante Kompositionen umfasst, optimal und ist ab sofort bei uns zu finden.

Eine besonders exklusive Mischung hochwertiger Inhaltsstoffe stellt der sinnliche Duft Aoud Safran dar. Die Verbindung aus Safran, Aoud und Rosen lässt den Einfluss Saudi Arabiens auf Pierre Montale erkennen, wo er lange Zeit tätig war. Daher sind einige Düfte seiner Kollektion durch die Liebe zum Orient und seiner verzauberten Geschichte charakterisiert.

Dieses Eau de Parfum ist deutschlandweit exklusiv hier bei Aus Liebe zum Duft erhältlich.

AOUD – Diamant vieler MONTALE Parfums

Aoud ist eine sehr kostbare Ingredienz zahlreicher orientalischer Kreationen von Pierre Montale und hat in arabischen Ländern eine vergleichbare Bedeutung wie der Weihrauch im Christentum. Es gehört dort zu den wichtigsten Parfumölen, wird auch gerne geräuchert und genießt einen rituellen Ruf. Seine Wirkung ist seelisch ausgleichend. Aoud, bekannt als „Ud“-Öl (auch Oud oder Aoud), wird aus dem Rindenharz des Adlerholzbaumes (Aquilara) gewonnen. Nur etwa 50 Jahre alte Bäume liefern diese Essenz, da sie erst mit zunehmendem Alter das Harz bilden. Der Holzabbau ist streng limitiert und man findet die Kostbarkeit ausschließlich in Nordindien, Malaysia, Indonesien und Vietnam. Die Aoud-Essenz muss über Jahre wie ein guter Wein reifen und bildet so die Millésime- (= Jahrgangs-) Basis für die Aoud-Kreationen von MONTALE.

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Make-up in Grau: Ein Fashion-Trend für die Beautybranche neu interpretiert

7. August 2009 Keine Kommentare

Die Bedeutung der Farbe Grau in der Modewelt hat sich in den letzten Jahren rasant durchgesetzt – man konnte Grau als kuscheligen Pulli erleben, sexy als Ankleboots und elegant als maßgeschneiderten Anzug. Diesen Herbst schwappt die Farbe von der Mode- in die Beautywelt und macht in verschiedenen Nuancen jeden Look zum Trend. Während manche diesen Ausflug in die Grauzone als Reflexion der Wirtschaft deuten, sehen es andere positiver: als beruhigende Kraft, als neutralen Schönheits-Booster.

Mode Grau
(Bildquelle)

In der Mode kann man sehen, wie anpassungsfähig Grau ist. Aber die Vielseitigkeit der Farbe über die Mode hinaus hat nun auch die Beautygurus überzeugt. Dazu bemerkt Emmanuelle Linard vom Trendforschungsunternehmen Edelkoort Inc./ Trend Union: „Grau wird zur neuen, zeitlosen Basicfarbe, die mit Akzentfarben oder anderen neutralen Farben, z. B. mit Brauntönen, gemixt werden kann. Grau ist sehr elegant – die richtige Wahl für Wellness und Beauty. Für die Herbst-/Winter-Saison präsentieren sich die Lidschatten in edlen Nuancen für einen raffinierten Citylook, mit Kohlkajals für den mysteriösen Blick oder mit einem metallischen Silberglanz für die Augen und Nägel. Grau ist eine beruhigende Langzeitalternative unter den verführerischen Basicfarben.“

Linard ergänzt, dass Grau als Neutralfarbe für Ruhe und Balance steht. „Im Zeitalter des Teilens, Net-Workings und des Verschmelzens von Extremen, ist es ganz klar, dass die Farbe Grau zum Trend wird – sie ist die Farbe einer neuen Generation, die sich nach Fairness und Ausgeglichenheit sehnt.

Wer kann graues Make-up tragen?

Assumpta Clohessy ist sich bewusst, dass graues Make-up schwieriger zu schminken ist, denn es schmeichelt nicht jedem Teint. „Teints mit warmen, gelblichen oder olivgrünen Farbstichen sehen mit grauem Make-up am besten aus“, erklärt sie. Der Kontrast bei diesen Teints softet das Grau ab, damit es nicht zu extrem erscheint. Was die Haarfarbe angeht, so passt brünett hier am besten. Auf die Frage, ob grauhaarige Frauen auch dem grauen Make-up-Trend folgen können, meint die Experten, das sei dann doch ein bisschen zu viel.

Doch alle, deren Haut- und Haarfarbe nicht in diese Kategorien passen, sollten sich dennoch nicht entmutigen lassen. Für hellhäutige Frauen empfiehlt Assumpta Clohessy hellgraue oder silbrig-schimmernde Lidschatten. Frauen mit einem gebräunten Teint und dunkelhäutigen Frauen rät sie zu Dunkelgrau und Holzkohletönen. Aber zu extreme Kontraste können leicht an einen Waschbären erinnern. Für Frauen auf der Suche nach einem vielseitigen Grau empfiehlt Assumpta eine rauchige Lidschattencreme, deren Textur zusätzliche Tiefe bringt. Außerdem rät sie zu einer Nuance mit braunem Farbstich, da dies den meisten Frauen steht.

Wie trägt man Grau?

Assumpta erklärt: „Tragen Sie Grau so, dass sich Ihre Augen dadurch öffnen. Beginnen Sie mit einem hellen Grauton oder einen Silberschimmer am inneren Augenwinkel, dann quer über das Lid streichen. Betonen Sie den Brauenbogen mit einem weichen Grau. Benutzen sie einen marineblauen Eyeliner, den sie am äußeren Augenwinkel nach oben auslaufen lassen. Das öffnet und vergrößert die Augen optisch.

Smokey EyesFür Smoky Eyes sollten Sie intensives Kohlegrau verwenden – entweder vom äußeren Lidrand zum inneren einen Strich ziehen oder vom Inneren aus einen breiten Streifen über das Lid verwischen. Die erste, etwas dezentere Version wirkt noch besser in Kombination mit einem kräftigen Farbakzent auf den Lippen in Rot oder Fuchsia. Bei starkem Smoky-Effekt der Augen sollten die Lippen lieber in dezenten Tönen geschminkt werden. Ein Gloss in Nude-Tönen oder zartem Rosa mildert harte, dunkelgraue Lidschatten ab. Wenn Sie sich nicht an diese Regel halten, werden Sie als Tänzerin in einem Robert Palmer Video landen!“, lacht die Stylistin. (Bildquelle)

Grau steht nicht länger im Schatten von Schwarz oder konkurriert mit Marineblau – es ist die Farbe im Herbst 2009! In Zeiten von Hektik und Unsicherheit bringt uns Grau dazu, ruhig zu bleiben und nach Vorne zu blicken. Mit der breiten und vielseitigen grauen Farbpalette kann man sich neu erfinden und seinen Look updaten – ein einfaches, pures und edles Styling.

(Quelle)

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REN Skincare – für eine schöne und gesunde Haut!

6. August 2009 Keine Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten Ihnen eine Pflegelinie vorstellen, mit der Sie sich Ihren Wunsch nach schöner, glatter und gesunder Haut erfüllen können: REN Skincare

REN SkincareREN Skincare hat auf dem Gebiet der bioaktiven Hautpflege Pionierarbeit geleistet. Die Produkte enthalten neueste, klinisch erprobte Wirkstoffe und sind gleichzeitig frei von hautunfreundlichen Bestandteilen.

Das Konzept der Hautpflegeserie REN aus London beruht auf einer einfachen aber zugleich effektiven Idee: Die Herstellung „sauberer“ Kosmetik nach den neuesten Erkenntnissen der Kosmetikforschung unter Verwendung von 100%ig natürlichen Inhaltsstoffen. Gleichzeitig wird die Verwendung von chemischen oder hautunfreundlichen Additiven und unnötigen Parfümierungen vermieden.

Die REN Kosmetik basiert auf fünf Prinzipien:

1. Die richtigen Inhaltsstoffe:
REN stellt „saubere“ Pflegeprodukte ohne hautunfreundliche Inhaltsstoffe her – dazu gehören: Mineralölderivate, Sulfate, synthetische Farbstoffe und Parabene sowie verschiedene möglicherweise aggressive Stoffe, darunter Fluor, Silikone, Phtalate und künstliche chelatbildende Verbindungen. Stattdessen werden Shea Butter und Pflanzenöle verwendet, natürlich gewonnene Tenside aus Kokosnuss und Zuckerrohr helfen bei der Schaumerzeugung und Blütenwässer sowie ätherische Öle ersetzen künstliche Duftstoffe.

2. Die richtige Forschung:
Das Ziel von REN Skincare ist es, die neusten Erkenntnisse über bio-aktive Wirkstoffe in ihren Kosmetikprodukten zur Anwendung zu bringen. Diese sollen die hauteigenen Schutz- und Regenerationsfähigkeiten fördern und verstärken.

3. Das richtige Produkterlebnis:
REN glaubt an das Wohlfühlprinzip. Danach können REN-Produkte das eigene Leben verändern, indem sie einen selbst und die Welt etwas freundlicher Aussehen lassen. Diese positive Ausstrahlung überträgt sich im Lauf des Tages auf alles, was man tut, und die Menschen, denen man begegnet.

4. Das richtige ökologische Bewusstsein:
REN trägt seinen Teil dazu bei, die begrenzten natürlichen Ressourcen des Planeten zu schonen. Mindestens 2,5% des Gewinns wird an Organisationen gespendet, die sich um den Erhalt der Umwelt und die Lebensbedingungen in ärmeren Regionen der Welt kümmern.
Natürlich verzichtet REN Skincare vollständig auf Tierversuche und lässt diese auch nicht von anderen Unternehmen durchführen. Die einzigen tierischen Produkte, die eingesetzt werden, sind Honig und Bienenwachs.
Außerdem verwendet REN recyclebare Behälter, Verpackungen und Füllmaterial. Es wird sogar angeboten – bisher allerdings nur in England -, leere Behälter für den Kunden zu entsorgen. Dazu kann man diese auf Kosten von REN an den Hersteller zurückzuschicken.

5. Die richtige Einstellung
Man sollte seinen Prinzipien treu bleiben – auch wenn das nicht immer einfach ist und unter Umständen den Verzicht auf Erfolg oder Gewinn bedeutet. Langfristig zahlt sich eine Investition in die richtigen Werte immer aus.

REN Produkte

So konnten nicht nur die hervorragenden Pflegeeigenschaften der Produkte, sondern auch die Unternehmensphilosophie von REN Skincare viele bekannte Persönlichkeiten für die Marke begeistern. Dazu gehören Alanis Morrisette, Jude Law, Kate Moss, Kate Winslett, Leanne Rimes, Vanessa Redgrave und viele andere.

Lassen auch Sie sich überzeugen von den Produkten von REN Skincare!

Ihr Team von Aus Liebe zum Duft

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