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Archiv für November, 2009

Pimp my Face! Willkommen in der Beauty-im-Web-Schminkschule, Teil 3

30. November 2009 Keine Kommentare

Teil 3: Perfekt pudern

Sind Foundation und Concealer erst einmal aufgetragen, wird das Ganze fixiert, nämlich mit Puder. Aber das ist noch lange nicht alles, was dieses wahre Wunderzeug kann. Ob lose oder gepresst, mattierend oder dezent schimmernd – wer weiß, wie man mit Puder richtig umgeht, kann tolle Effekte erzielen.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Puder-Arten

Loser Puder
Die mit Abstand feinste Variante des Puderns. Idealerweise nach der Foundation mit einer Quaste aufzutupfen und sanft festzudrücken. Die extrem feinen Partikel verteilen sich mühelos und gleichmäßig, mattieren und perfektionieren. Transparenter Puder wird benutzt, um die Foundation zu fixieren. Getönte oder sogar mehrfarbige lose Puder (grün, gelb, rosa, violett) sind ideal, um Rötungen und Co. zu kaschieren.
Losen Puder gibt es aber nicht nur für das Gesicht, sondern auch für den Körper, um zum Beispiel im schulterfreien Abendkleid oder zum aufregenden Dekolletté auch samtige Körperhaut präsentieren zu können (z.B. von Prada mit dem Duft von „Lèau Ambrée).
Puder
Kompakt-Puder
Da er nicht so arg neben die Dose pudert, ist er ideal für unterwegs. Einfach mit einem Schwämmchen auf die Gesichtshaut auftragen. Das Problem ist allerdings im Gegensatz zu losem Puder, dass Farbe und Deckkraft es schwieriger machen, einen dezenten, gleichmäßigen Hautton hinzubekommen, ohne dass das gesamte Gesicht unnatürlich wirkt. (Der Klassiker: mit glänzender Nase und blasser Stirn auf die Toilette gehen, und maskenhaft mattiert wieder zurückkommen.)
Übrigens: Kompakt-Puder hat nichts zu tun mit Kompakt-Make-up. Zweiterer ist eine Alternative zu flüssiger Foundation, aber nicht zu losem Puder.

Mineral-Puder
Eine wirklich tolle Alternative für alle, die parfümierten oder sonstig chemisch aufbereiteten Puder nicht vertragen. Denn viele Frauen reagieren auf Puder sensibel, der Teint juckt oder rötet sich. Eine Garantie, dass man auf Mineralien nicht reagiert, gibt es zwar nicht, aber einen Versuch wäre es durchaus wert. Haptisch und optisch nicht von normalem Puder zu unterscheiden, liegt der wesentliche Unterschied im Ursprung: Mineralpuder wird aus natürlichen, mineralischen Pigmenten gewonnen und ganz fein gemahlen, natürlich frei von Duftstoffen, Silikonen und Öl – und deswegen auch für Frauen mit fettiger oder Mischhaut geeignet. (Eine ganze Mineral-Kollektion bietet z.B. Artdeco von der Mineral-Foundation, über Concealer bis zum Lidschatten).

Puderkugeln
Eine tolle Spielerei für Partys und ähnliche große Auftritte. Der Puder wird in Form von kleinen Kugeln geboten, vor allem als schimmernder Highlight-Puder oder als Bronzer (die schönsten Kügelchen sind die legendären „Météorites“ von Guerlain). Dadurch, dass (meistens) verschiedene Nuancen in einer Box zusammengefasst sind, ergibt sich beim auftragen ein sehr schönes, harmonisches Finish.

Die wichtigsten Regeln im Umgang mit Puder:

Don’t: Tagsüber ständig nachpudern
Do: Glanz gezielt reduzieren

Schnell mal das Döschen mit Kompaktpuder zücken und eine deckende Ladung auf den Teint werfen. Es könnte so simpel sein. Aber tatsächlich wirkt spätestens bei der zweiten nachgelegten Schicht der Teint unnatürlich und dort, wo sich überschüssiges Hautfett sammelt (z.B. in den Stirnfalten), können unschöne Rillen entstehen. Viel effektiver ist dieses zwei-Schritte-System: Erst mit sogenannten „Blotting-Papers“ (z.B. von Bobbi Brown im süßen Leder-Etui) die betroffenen Partien abtupfen. Sie saugen das Fett wie Löschpapier auf und reduzieren den Glanz sofort. Sind keine solchen Papers zur Hand, funktioniert es übrigens auch mit einer handelsüblichen Kücherolle einigermaßen gut. Dann Losen Puder zur Hand nehmen und mit einem kleinen Pinsel einen Hauch (!) auf Stirn und Nase stäuben. Zugegeben, wer losen Puder immer in der Handtasche hat, riskiert, dass der Deckel abgeht und die Tasche vollgekleckert wird. Deswegen gehören Schmink-Utensilien nicht ins Seitenfach, sondern in ein kleines Beauty-Case. Die gibt es zum Beispiel als schicke Leder-Variante von Aqua di Parma (edel, edel) oder Ihr verwendet ganz einfach diese kleinen durchsichtigen und verschließbaren Plastikbeutel vom Flughafen. Nicht unbedingt schön, aber sehr praktisch.
Die Alternative: Kompakt-Puder für unterwegs, aber mit dem mitgelieferten Schwämmchen fällt meist die Dosierung recht schwer. Deswegen auch Kompakt-Puder lieber mit einem kleinen Pinsel auftragen.

Don’t: Die Foundation mit farbigem Kompakt-Puder fixieren
Do: Hauchfeinen, losen Transparentpuder verwenden

Wenn die Foundation mit dem Teint verschmilzt, sollte es eigentlich keinen Grund mehr geben, noch eine Schicht Farbe aufzulegen, denn sonst wirkt das Ganze wieder maskenhaft. Perfekt, um das Make-up zu fixieren: möglichst feiner, loser Puder, idealerweise transparent, um den Teint langanhaltend aber natürlich zu mattieren (Mein Favorit: „Diorskin Forever Extreme Fix“). Einfach mit einer großen, flauschigen Quaste auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn pudern und sanft festdrücken. Erst durch dieses „Andrücken“ wird das Make-up richtig fixiert. Anschließend den Überschuss mit einem sauberen, nicht zu harten Pinsel abnehmen. Das Tolle: Die modernen Fixier-Puder enthalten Reflektoren und spezielle Mikrokügelchen, die Unreinheiten und Unebenheiten perfekt kaschieren und den Teint strahlen lassen. Wer dennoch lieber farbigen Puder verwendet, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er exakt den gleichen Farbton hat wie Teint und Foundation…

Don’t: Das ganze Gesicht abpudern
Do: Den „Glow“ bewahren

Im Grunde ist es hier dieselbe Regel wie bei der Foundation: Puder gehört nicht auf das ganze Gesicht, sondern nur auf „Problem-Stellen“. Das heißt, wenn es um Kompakt-Puder geht, nur auf Nase, Kinn, Stirn, Wangen und überall dort, wo störende Unreinheiten leuchten. Anschließend mit einem sauberen, großen Pinsel „ausblenden“, so dass kein Übergang von gepudert zu nicht-gepudert erkennbar ist.
Loser Puder zum Fixieren wird ebenfalls auf die essentiellen Partien gestäubt, also auf Wangen, Nase und Stirn. Bereiche, die den natürlichen Glow behalten sollen, darf man aussparen – wie zum Beispiel die Schläfen und den Ansatz der Wangenknochen.
Die zarte und besonders empfindliche Augenpartie bleibt natürlich auf jeden Fall puderfrei.
Und wenn man mal zuviel Puder erwischt hat? Dann hilft ein sogenannter Fächer-Pinsel, mit dem man den Überschuss ganz leicht abnehmen kann.
Achtung: Wer erst nach dem Rouge Fixier-Puder aufträgt oder sogar den Lidschatten mit-überstäubt, muss unbedingt farblosen Puder verwenden, damit die Farben nicht verfälscht werden.

Don’t: Auf rauschende Partys verzichten
Do: Farbige Puder verwenden

War das eine Nacht… Wer morgens (nach einer stolzen Summe Cosmopolitans mit den Mädels) beim Blick in den Spiegel nur müde lächeln kann, braucht ein bisschen Extra-Hilfe, um den fahlen, geröteten Teint wegzumogeln. Gut, dass es lose Puder auch in verschiedenen Nuancen gibt. Am Besten, wenn mehrere zarte Pastelltöne zusammentreffen (z.B. bei „Prisme Again!“ von Givenchy). Einzusetzen wie normaler Transparent-Puder ist er die SOS-Rettung gegen alle Teint-Problemchen: Rosé gibt der Haut wieder Strahlkraft und Frische, Grün kaschiert erfolgreich alle Rötungen, Apricot lässt Müdigkeitszeichen verschwinden. Einfach nach der Foundation aufpinseln, schon wirkt man (zumindest optisch) ausgeschlafen.

Don’t: Sich wundern, warum Schwämmchen und Pinsel mit der Zeit so speckig werden
Do: Alle Tools regelmäßig reinigen

Ich weiß, ich weiß – kaum jemand wechselt alle zwei Monate seine Zahnbürste. Sollte man aber. Und genauso oft sollten auch Pinsel & Co. fachmännisch gesäubert werden. Entweder Schwämmchen, Quasten und Pinsel-Borsten in lauwarmen Wasser mit einem Schuss Shampoo auswaschen und auf einem Handtuch über Nacht trocknen lassen (aber nie Pinsel aufstellen, sonst läuft das Wasser ins Holz, dieses quillt auf und die Härchen fallen aus). Die wirklich gründliche Variante: Investiert in eine Spezial-Seife (z.B. von DaVinci), mit der man alle Make-up- und Haut-Rückstände entfernen kann.

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Pimp my Face! Willkommen in der Beauty-im-Web-Schminkschule, Teil 2

27. November 2009 Keine Kommentare

Teil 2: Der Concealer

Er ist das vielleicht wichtigste Tool in eurem Make-up-Bag. Ob fürs Büro oder die Party – es gibt einfach immer ein paar kleine Schönheitskorrekturen, die nur ein Concealer hinbekommt. Und am Wochenende gehört er zur Minimal-Ausstattung des guten Aussehens. Ein paar helle Tupfer, transparenten Puder drüber und die Wimpern tuschen – fertig ist der entspannte Freizeit-Teint. Aber egal, zu welchem Anlass ihr ihn tragt, und egal, ob ihr Unreinheiten, Augenschatten oder Fältchen kaschieren möchten – es gibt ein paar wichtige Grundregeln im Umgang mit diesem Alleskönner. Denn nur in der richtigen Dosis kann der Look ganz natürlich werden und optisch verjüngen
Concealer
Concealer (vom englischen Wort für „verbergen“) haben allerlei Talente. Sie hellen auf, mogeln Augenschatten und Unreinheiten weg, lassen tiefer liegende Partien optisch hervortreten und setzen strahlende Akzente. Pudrige Concealer kann man vor der Foundation auftragen, Produkte mit Schimmer wirken schöner, wenn man sie danach als Highlighter einsetzt. Im Grunde könnt ihr aber ausprobieren, wie ihr es lieber mögt. Eine starre Regel, ob vor oder nach der Foundation, gibt es nicht, denn die Nuancen sollten sich nur so minimal unterscheiden, dass, auch wenn ihr Concealer nach dem Make-up auftragt, es völlig natürlich aussieht.

Concealer gibt es in mehreren Varianten: die beliebteste und am häufigsten angebotene ist die in Stiftform mit Pinselchen oben dran. Auf Knopfdruck oder per Dreh-Mechanismus wird ein bisschen Farbe aus dem Inneren an die Pinselhärchen abgegeben. Der Erfolg dieser Variante gebührt sicher dem legendären „Touche Éclat“ von Yves Saint Laurent. Er wurde von der großartigen Visagistin Terry de Gunzburg entwickelt und ist seitdem einer der ganz großen Verkaufsschlager im Segment der dekorativen Kosmetik (Übrigens: seit Terry YSL verlassen hat, macht sie mit ihrer eigenen Make-up-Linie Furore. Von ihr gibt es auch einen „Touche Veloutée“, sozusagen die Weiterentwicklung ihrer ursprünglichen Idee, noch cremiger in der Textur und etwas pudriger. Den müsste man sich aber aus England mitbringen lassen, da es ihn hierzulande noch nicht gibt).
Die Alternative ist Concealer aus dem Töpfchen. Hier beherrschen allen voran Bobbi Brown und La Prairie den Markt. Dabei handelt es sich um sehr cremige, etwas dickflüssigerere Texturen, die besonders schön decken und gerade um die Augen herum wunderbare Effekte erzielen.
Die dritte Variante sind Mineral-Concealer in Pulverform (z.B. von Artdeco). Man schüttet eine Winz-Menge des Pulvers in den Deckel des Tiegels und nimmt dann mit dem Pinselchen die Farbe auf, um den Teint zu bearbeiten. Generell gilt: je fester die Textur, desto besser die Deckkraft. Und je cremiger, desto leichter lässt sich der Concealer verteilen, setzt sich aber auch schneller in Mimikfältchen ab. Klingt kompliziert? Nein, gar nicht. Alles nur eine Frage des Know-hows. Und das kriegt ihr hier:

Don’t: Pinseln, was das Zeug hält
Do: Einen Zwischenschritt einlegen

Egal, ob Creme-Concealer, Mineral-Puder oder Stiftform – wer einen Klecks Farbe direkt auf den Teint aufbringt, wird meistens Schwierigkeiten mit der Dosierung bekommen. Deswegen nimmt gibt man idealerweise bei jeder Variante erstmal ein bisschen Farbe auf den Handrücken, um dann von dort in kleinen Steps die Partien, die man aufhellen möchte, immer wieder mit Farb-Portionen anzumalen, bis die gewünschte Deckkraft erreicht ist. Der Zwischenschritt über den Handrücken dient also der optimalen Dosierung. Dabei ist es wichtig, die Textur auf dem Teint nicht im eigentlichen Sinne zu verwischen, sondern „einzuklopfen“. Klingt albern, aber wer es einmal probiert, wird den Unterschied sehen.

Don’t: Concealer großflächig auftragen
Do: Nur wenige Areale aufhellen

Augenschatten, Unreinheiten, Fältchen – alles kann kaschiert werden. Der Trick ist aber, nur die Partien mit einem Concealer abzudecken, die nach der Foundation noch nicht makellos aussehen. Dabei ist es natürlich Geschmacksfrage, was ihr als Makel anseht, und was nicht (Bei Fältchen könnte man ja auch streiten). Das heißt: Sichtbare Pickelchen und dazugehörige Rötungen? Werden mit einem Tupfer Farbe abgedeckt, der dann mit dem Finger eingeklopft wird, bis kein Übergang mehr sichtbar ist. Augenschatten? Werden ebenfalls behandelt, aber Achtung: In den feinen Linien unter dem Auge setzt sich die Farbe im Laufe des Tages gerne ab, so entstehen helle Striche. Das vermeidet man, indem man vor der Farbe eine Portion Augenpflege aufträgt (sollte man ja eh!). Hier ist es besonders wichtig, dass der Concealer wirklich nur einen Hauch heller ist als Teint und Foundation, sonst entstehen die berühmt-berüchtigten „Eulenaugen“. Wenn man einmal zuviel Farbe erwischt hat, kann man notfalls noch einmal Augencreme darüber tupfen und versuchen, den Überschuss somit zu verteilen. Bei richtig gerötetem Teint, wie ihn sensible und trockene Haut manchmal zeigt, ist ein normaler Concealer allerdings fehl am Platz. Dann sollte man – vor der Foundation – einen Spezial-Korrektor einsetzen, der Rötungen großflächig kaschiert (z.B. „Bleu Glacis“ von Thierry Mugler).

Don’t: Mit einer Farbe alles kaschieren
Do: Ein bisschen tricksen

Es gibt Concealer in vielen verschiedenen Farben, nicht nur, weil jeder Teint anders aussieht, sondern weil Abdecken nicht gleich Abdecken ist. Denn um rote Äderchen zu kaschieren, braucht ihr logischerweise eine andere Farbe als gegen bläuliche Augenschatten. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ihr euch zuhause mit einer ganzen Palette verschiedener Concealer bewaffnen müssen. Eine cremig-deckende Textur sollte durchaus reichen. Nur in Notfällen, wenn ihr sehr übermüdet seid oder ein besonders signalrotes Pickelchen wegzaubern möchtet, müsst ihr ein bisschen variieren. Visagisten empfehlen für solche SOS-Aktionen den „Lidschatten-Trick“: Mischt etwas hellgelben Pastell-Eyeshadow in den Concealer, um wirklich sehr dunkle Augenschatten abzudecken. Sichtbare Blutgefäße und leuchtende Pickel verschwinden unter Concealer, der mit einem Hauch grünen Lidschatten gemischt wurde. Aber bitte: vom Lidschatten nur gaaanz, ganz wenig zufügen, gut vermischen und sparsam auftupfen. Wer öfters solche Akutfälle zu behandeln hat, sollte dann übrigens doch in einen zweiten Concealer oder gleich eine Palette investieren (gibt es z.B. bei „the Organic Pharmacy).

Don’t: Sich hinter einer Sonnebrille verstecken
Do: Kleine Makel korrigieren

Was mögt ihr an euch nicht? Eure zu breite oder schiefe Nase? Eure eng zusammenstehenden Augen? Euren zu schmalen Mund oder die hängenden Mundwinkel? Alles kein Problem für den Concealer, auch wenn es nun wirklich extrem darauf ankommt, die Farbe geschickt zu platzieren, aber minimal zu dosieren, sonst sieht das Ergebnis wieder maskenhaft aus. Und wir wollen ja stattdessen einen frischen, natürlichen und jugendlichen Look. So klappt’s: Augen kann man optisch ein wenig auseinander rücken, wenn man den Aufheller in die inneren Augenwinkel aufträgt. Die Nase kann man „begradigen“, indem man mit Concealer eine optimal-gerade Linie auf dem Nasenrücken zieht (sie muss also nicht der natürlichen Form folgen). Ein bisschen Farbe am Nasenbein und um die Nasenflügel zaubert eine filigrane Audrey-Hepburn-Form. Damit der Mund voller wirkt, die Kontur mit Concealer nachziehen und dabei vor allem den Amorbogen (die herzförmige Einkerbung der Oberlippe) betonen. Gegen hängende Mundwinkel einen Tupfer Concealer auf die Fläche um die Winkel und mit einem lippenfarbenen Lipliner eine winzige aufwärts-geschwungene Linie darübermalen. So wirkt ihr jugendlich und freundlicher.

Don’t: Den Concealer zu schnell wieder ins Beauty-Case packen
Do: All seine Talente nutzen

Zum Schluss noch zwei clevere Tricks, die ihr einmal ausprobieren solltet. Erstens kann der Concealer nämlich nicht nur Augenschatten aufhellen, sondern auch auf dem oberen Lid zum Einsatz kommen. Denn dort schimmern fast immer gerötete Äderchen durch die Haut, die dann die Farbe eines pastell-hellen Eyeshadows verändern können. Tragt deswegen vor dem Lidschatten ruhig einen Hauch Concealer als Basis auf. Zweitens könnt ihr mit Hilfe des Concealers eure Augenbrauen schöner zupfen! Um nicht zu viel wegzuzupfen, einfach mit einer Portion Farbe die gewünschte Form vorzeichnen (ja, auf die Augenbrauen drauf!) und nur jenseits dieser Linie alle Härchen entfernen. Voilá!

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Christina Aguilera BY NIGHT

26. November 2009 Keine Kommentare

Der neue Duft von Christina Aguilera feiert die sinnlich-feminine Seite jeder Frau

Im Oktober 2009 brachte Superstar Christina Aguilera einen neuen Duft auf den Markt, der für ultimative Weiblichkeit und Sinnlichkeit steht: Christina Aguilera BY NIGHT – manchmal alles, was eine Frau nachts tragen muss.
Christina Aguilera BY NIGHT fängt die Vorfreude auf eine ganz besondere Nacht in einem Duft ein. Momente, in denen eine Frau sich unwiderstehlich, glamourös, sinnlich und selbstbewusst fühlen will. Momente, in denen sie ihre ganz persönlichen Rituale des Verwöhnens und der Vorbereitung zelebriert und genießt. Momente der prickelnden Erwartung auf die bevorstehende Nacht.
Die Inspiration für die Duftkomposition und die Verpackung lieferte Christina Aguileras Lieblingsfarbe Rot. „Rot ist DIE Farbe, keine andere strahlt so viel Sinnlichkeit und Weiblichkeit aus“ sagt Christina, „deshalb habe ich sie für diesen Duft ausgewählt. Rot steht für Leidenschaft und Wärme, Rot lässt Frauen sexy aussehen und sich auch so fühlen.“

Christina Aguilera By Night

Der Duft
Christina Aguilera BY NIGHT ist ein verführerischer, orientalisch fruchtiger Duft mit einem Hauch von Verspieltheit. Wärme und Intensität sorgen für eine sinnliche Ausstrahlung, eine gewisse Süße verleiht dem Duft Femininität.

Der Auftakt präsentiert sich fruchtig mit Noten von Mandarine, rotem Apfel und Freesien. Mandelakkorde verleihen der Kopfnote einen sinnlichen Touch.
Die Herznote ist blumig-feminin. Süßliche Vanilleblüten sorgen für Sex-Appeal, Pfirischnoten für den flirtenden Charakter des Duftes.
Der Fond mit Ambernoten und schwarzer Vanille strahlt Wärme aus und entfesselt zugleich das sexy-provokative Flair des Duftes.

Das Design
Nicht nur der Duft selbst, auch Farbe und Design von Christina Aguilera BY NIGHT strahlen Glamour, Eleganz und Christinas einzigartigen, ultra-femininen Stil aus.
Die Form des Flakons ist weiblichen Kurven nachempfunden. Die geschmeidig-glatte, sexy Silhouette ist in ein raffiniertes schwarzes Spitzenmuster gehüllt. Die elegante Kappe ist schwarz und facettiert. Das Design der Verpackung wirkt zart und kraftvoll zugleich und verstärkt den sinnlichen Look.
Christina Aguilera BY NIGHT fängt den raffiniert femininen Stil der Sängerin ein. Kreiert, um die verführerische, glamouröse Seite einer Frau zu feiern.

Die Kampagne
Print- und TV-Kampagne für Christina Aguilera BY NIGHT wurden von der berühmten Fotografin
Ellen von Unwerth realisiert. Sie zeichnete bereits für die Fotos zu Christinas Alben Back to Basics und Keeps Gettin’ Better verantwortlich. Wegen ihrer Gabe, sinnlich-feminine Momente auf Film zu bannen, wählte Christina die Fotografin auch für ihre neue Duftkampagne: „Ich bin immer wieder begeistert von ihrem Talent, die Essenz der Weiblichkeit in einem Bild einzufangen“, erklärt Christina Aguilera.

Das Sortiment
Eau de Parfum 15ml ca. € 16,00
Eau de Parfum 30ml ca. € 24,00
Eau de Parfum 50ml ca. € 33,00
Duschgel 200ml ca. € 14,00
Body Lotion 200ml ca. € 15,00
Deodorant Aerosol Spray 150ml ca. € 12,50

Christina Aguilera BY NIGHT ist seit Oktober 2009 in allen autorisierten Parfümerien, Drogerien,
Kauf- und Warenhäusern sowie Verbrauchermärkten erhältlich.

Den eigenen Mix kreieren – und gewinnen!
Beim „Christina Aguilera Perfumes“-Styling-Contest können Sie Ihren eigenen Christina-Style erstellen und damit auch gleich noch Tickets für ihre Konzerttour 2010 gewinnen.

Alle Informationen dazu finden Sie auf www.christina-aguilera-perfumes.com.

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Wundervolle Düfte von Calé Fragranze d’Autore

25. November 2009 Keine Kommentare

Die Düfte von Calé Fragranze d’Autore sind außerordentlich leidenschaftlich und ehren die große Kunst der Parfümerie. Die Kreationen erinnern an „wohl duftende Poesie“ und sind denjenigen gewidmet, die sich von der Magie der Düfte mitreißen lassen möchten. Silvio Levi kreierte seine Düfte mit einer unglaublichen Liebe und Hingabe und gab ihnen eine wichtige Aufgabe mit auf den Weg, nämlich die Geschichten und Emotionen ihrer Entstehung widerzuspiegeln. Er vertraut dem Träger dieser Düfte, dass er die instinktive, spontane Schönheit, die von diesen Düften ausgeht, schätzt und ehrt.
Silvio Levi ist sich sehr wohl bewusst, welch enorme Anziehungskraft von seinen Düften ausgeht, die stärker ist als Worte, Bilder und Geräusche. Hinter jedem Parfum von Calé Fragranze d’Autore verbirgt sich ein kurzer Auszug einer Geschichte, der von Silvio Levi’s Erinnerungen und Emotionen erzählt. Seine Worte dienten dem Parfumeur bei der Kreation dieser Düfte als Richtlinie. Er ist ein erfahrener Künstler mit beachtlichen Fähigkeiten, der es versteht, bis in das Innere von Silvio Levis Geschichten vorzudringen, um sie mit Bravour und Eloquenz in parfümierte Interpretationen zu übersetzen.
Calé Fragranze
Dolce Riso
Reis stellt schon seit tausenden von Jahren das Grundnahrungsmittel der Zivilisation dar und bildet ein zentrales Element der Gemeinschaft und der Harmonie, die jenseits von Grenzen und Rassen liegt. Reis ist ein Synonym für Leben, Freude und Wohlstand. Die kostbare kleine Pflanze spielt in zahlreichen Legenden die Hauptrolle. Eine der bekanntesten Legenden erzählt von der wunderschönen Retna Doumila (Strahlende Freude), die sich zur Hochzeit von dem indischen Gott Shiva „ein gutes, nahrhaftes Essen“ wünschte.
Da Shiva sein Versprechen nicht einhielt, warf sich Retna in den Ganges. Vierzig Tage später entsprang aus dem Grab, das von den Tränen des untröstlichen Shiva bewässert wurde, eine kleine Pflanze, die weiße Samenkörner trug. „Retnas vollkommene Schönheit wird in dieser Pflanze bewahrt“, so Shiva, als er sich entschloss, der Menschheit den Reis zu schenken.
Positiv, süß und optimistisch sind die Adjektive, die den Inhalt dieser Kreation am besten beschreiben. Das Herz besteht aus Reis und Getreide und vermischt sich gekonnt mit funkelnden, würzigen und warmen Noten. Eine perfekt abgestimmte Harmonie mit einer süßen Dominanz, die zu Zärtlichkeit, Spontaneität, Glück und Lebensfreude inspiriert. Dolce Riso ist ein leichter Ambraduft, der das zarte Gefühl einer großartigen, erfreulichen Umarmung herbeiführt.

Ozio
Im Schatten einer Pergola auf dem Land, wo der Blick über saftig grüne Wiesen und den tiefblauen Himmel schweift, sind ein frisch gepresster Saft und ein gutes Buch die perfekten Begleiter. In dieser beruhigenden Stille, umgeben von der luxuriösen Natur, werden die Sinne von harmonischen Geräuschen, aromatisch würzigen Noten und blumig holzigen Düften angeregt.
Endlose Weiten, lebendige, natürliche Farben und beruhigende Aromen verhelfen uns zu innerem Frieden, der den Geist befreit und ihm die Gelegenheit gibt, frei umher zu schweifen … inmitten der unzähligen Reize, der unzähligen Geschichten und Abenteuer, die unsere Gedanken durchkreuzen und von den traumhaften Aromen und Parfums begleitet werden.
Für die alten Römer bedeutete Ozio (im Lateinischen Otium) die Zeit, die sie mit dem Lesen verbrachten. Das Lesen ermöglichte ihnen, mehr über die Welt und sich selbst zu erfahren. Somit ist es auch eine kostbare Zeit, eine Zeit, wenn die Ideen und Überzeugungen, die uns das ganze Leben begleiten, zu reifen beginnen. Es ist eine heilige, intime Zeit, die es wert ist, bewahrt zu werden.

Assolo
In einem Chor hebt sich eine Stimme im Hintergrund hell und klar von der Masse ab. Sie kreiert ihre eigene Geschichte, welche mit Nuancen, Originalität und unerwarteten Kontrasten den Elan des Künstlers widerspiegelt.
Das ist Solo, im Italienischen „Assolo“, eine Besonderheit, die ihre Kraft und Energie aus dem Chor gewinnt, sich spontan von vielen Meistern abhebt, ein Virtuose wird und sich anschließend wieder in die Gruppe eingliedert, um einer anderen einzigartigen, wundervollen, harmonischen Kreatur den Vortritt zu geben.
Das äußerst originäre Orchester, das fruchtige, florale und aromatische Noten vereinigt, zaubert herrliche Akkorde, die eine frische, reine und zarte Melodie bilden. Während wir uns über die harmonische Melodie erfreuen, tritt der Solist, ein kristallklarer Golden Delicious Apfel, auf die Bühne und überrascht uns mit unvorhersehbaren Noten, die süß und frisch sind, genau wie die frisch gepflückte Frucht. Die einzigartige Note bestimmt die Melodie und erweckt unsere Aufmerksamkeit, ehe sie sich auf herrlich süße Weise mit der holzigen, moschusartigen Basis vermischt, die sich niemals aufdrängt, aber immer gegenwärtig ist und eine solide rhythmische Basis bildet. Natur und Freude drücken sich in dieser perfekten Mischung aus Synergien und Harmonien durch Kraft und Energie aus.

Preludio d’Oriente
Inspiration für den Duft „Preludio d’Oriente“ waren die faszinierenden Geschichten aus Tausend und eine Nacht und die reizvollen Gärten der Maharadschas in Indien. Der Duft, der durch seine Basis aus Sandelholz, Patchouli und Agar eine zauberhafte Diskretion enthält, spiegelt die faszinierende, verführerische und magische Welt Indiens wider.
Starke Essenzen, die sehr häufig zur Übertreibung neigen, zaubern in diesem Fall einen herrlichen Akkord, der an ein perfekt abgestimmtes Trio aus Sitar (ein indisches Zupfinstrument), Tabla (ein Schlaginstrument der nordindischen Musik) und Violine erinnert. Die wunderbare Zartheit und Leichtigkeit dieser indischen Instrumente kündigen bereits etwas Überraschendes an. Die Gärten der Hesperiden, unbezahlbare Gewänder und der Rauch kostbarer Räucherstäbchen sind nur einige Beschwörungen, die der Duft auf wundersame Weise hervorruft.
Preludio d’Oriente ist eine faszinierende Inspiration, die auf eine magische Geschichte hindeutet und erst durch seinen Träger vollendet und einzigartig wird.

Mistero
Ein Mann, den wir gerne näher erforschen würden: Er ist äußerst geheimnisvoll, besitzt eine komplexe und starke Persönlichkeit und lässt sich sehr schwer klassifizieren und in irgendeine Schublade stecken, was vielleicht von Vorteil ist. So warm und umschmeichelnd wie Kaschmir, so stark und beruhigend wie eine schützende Umarmung, so entspannend und angenehm wie ein Abend am Kamin, so herzlich und nachdenklich wie diejenigen im Leben jedes Menschen, denen wir so viel schulden, anregend und unerwartet.
Es ist äußerst schwer, sich nicht von diesem Parfum beeinflussen zu lassen. Der Duft ist der ideale Begleiter für einen faszinierenden, selbstsicheren Charakter, der sich durch seine neugierige Art und seinen einzigartigen Stil auszeichnet. Mistero verströmt warme, harzige, holzige und würzige Noten in Verbindung mit einem Hauch Likör.
Die kräftige, bestimmende Struktur wird durch Safran, Minze, Rhabarber, Basmati-Reis und Haselnussnoten, die der Komposition unerwartete Nuancen verleihen, verstärkt.

Brezza di Seta
Vor einem Spiegel sitzend, frischt sie ihr Make-up auf, zieht ihre zarte Perlenkette an und umhüllt ihre Haut mit einem samtigen Duft. Anschließend steht sie auf, glättet die Falten in ihrem weich fließenden Kleid und verlässt sinnlich und dennoch diskret das Zimmer. Sie hinterlässt eine zarte Spur verführerischer rosiger und puderiger Noten, die von funkelnden grünen Noten gekrönt werden. Dieses lebendige Bild aus Charme, gelassener Eleganz, Geschmack und Stil, erfreulicher Harmonie und unauffälliger Sinnlichkeit ergreift besondere, einzigartige Facetten.
Brezza di Seta ist ein delikates Zusammenspiel zahlreicher Emotionen, die sich gekonnt abwechseln, ohne sich jemals zu überlappen, vergleichbar mit einer gewandten, zarten Wellenbewegung. Die frischen, grünen Noten umschließen gekonnt das diskrete und dennoch äußerst gegenwärtige Herz aus Puder, das sich zu verstecken scheint, um sich dann fast schüchtern wieder zu zeigen.

Tepidarium
Sie möchten alles hinter sich lassen. Sie können geradezu die angenehme Wärme der Sonne spüren, wenn sie Ihre Haut liebkost. Ein exotischer Cocktail an der Meeresküste oder am Pool. Momente wie diese verdienen es, in vollen Zügen genossen zu werden, in Frieden und Stille.
Die alten Römer bauten früher imposante Bäder, die zum Wohlfühlen und vergnüglichem Sozialisieren dienten. Das Caldarium und das Frigidarium wurden um die große zentrale Halle gruppiert, die das Tepidarium umfasste. Hier verbrachten damals die Gäste die meiste Zeit und gönnten sich den enspannendsten Teil der Behandlungen, während sie liebenswürdig mit den anderen Gästen schwatzten.
Tepidarium ist eine Hommage an das freie und ungebundene Leben. Der Duft ist beruhigend warm und süß, angenehm und positiv.
Seine kräftigen und dennoch freudvollen Zitrusnoten, bittersüß und dynamisch, regen dazu an, dieses Parfum gründlicher zu erforschen, bis die zart karamellisierten Noten hervortreten. Nach und nach erscheint eine konkrete, solide, angenehme und ausgeglichene Basis, deren grüne, holzige, moschusartige Noten durch den grünen Tee sehr verführerisch wirken.

Allegro con Brio
Allegro con Brio – Ein frischer, einfacher, spontaner Duft. Plötzlich bemerken Sie die Stakkato Bewegungen eines wunderschönen, übermütigen Vogels, der fröhlich auf dem Baum gegenüber des Küchenfensters zwitschert. Wenn Sie für einen Moment Ihre Augen schließen, werden Sie sich an das Haus auf dem Lande, wo Sie morgens vom Krähen des Hahnes geweckt werden, erinnern. Das ist der Moment, wenn Sie zu Ihrer Überraschung feststellen, dass die Welt um Sie herum bereits in vollem Gang ist: Zimmer werden gelüftet, die Bettwäsche hängt draußen, das Gras wird geschnitten und verführerisch duftende Aromen erfüllen die Küche. Die Luft funkelt und erfreut Ihr Herz.
Allegro con Brio besitzt den wahren, spontanen, selbstbewussten Charakter eines mit Poesie und Schönheit bewanderten Menschen. Es ist eine Hommage an die Natur und an eine Welt, die von Freude, Spaß, Vergnügen und all den positiven Dingen des Lebens erfüllt ist. Der Duft startet mit leicht bittersüßen, lebhaften, grünen Noten und führt uns anschließend auf einem sinnlichen Pfad zu der frischen Basis aus Wiesenblumen und wohl duftenden Gewürzen, dem Kern der Lebensfreude, des sorglosen Enthusiasmus, der schwerelosen Grazie.

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Pimp my Face! Willkommen in der Beauty-im-Web-Schminkschule, Teil 1

24. November 2009 Keine Kommentare

Natürlicher Teint – das vielleicht schönste Make-up der Welt.

Teil 1: Basic Instinct – die Foundation

Makeup, Quelle: http//www.beautips.infoNatürlich gibt es Frauen, die kein Make-up mögen, sich ohne einfach wohler fühlen (laut Studien schminken sich elf Prozent der deutschen Frauen nie. Auch wenn ich ganz persönlich raten würde, wenigstens einen Hauch Concealer zu benutzen). Dann wiederum gibt es Frauen, die Make-up lieben – in jeder Menge und Farbe, notfalls bis zur Maske zugekleistert. Die Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen:
Experten nennen das einen „Teint schminken“. Also ein perfektes Finish ohne überschüssigen Glanz, ohne sichtbare Unreinheiten, aber eben ganz natürlich ohne sichtbaren Puder – fast so, als wäre man ungeschminkt. Der Clou dieses natürlichen Looks: Sie wirken jünger! Aber keine Sorge, für diesen Trick braucht es keineswegs einen Visagisten oder ein Riesen-Equipment, als hätte man eine Parfümerie überfallen. Sie müssen nur die Tipps und Kniffe der Profis kennen, dann gelingt Ihnen ganz schnell ein wunderbar natürliches Make-up (das optisch locker ein paar Jährchen wegmogeln kann). Bei uns finden Sie alles, was Sie dazu wissen müssen, rund um Puder, Lidschatten, Rouge und Lippenstift. Auf die Farben, fertig, Los:

Bevor Sie loslegen: Der „Primer“ (oder die „Base“)
Kennen sie das? Sie stehen morgens lange vor dem Spiegel (eigentlich viel zu lange), bis Ihr Make-up perfekt aussieht. Dann steigen sie ein paar Stunden später in einen Aufzug oder blicken zufällig im Vorbeigehen in einen Spiegel und sind erschrocken, wie müde, fleckig oder fettig Ihr Teint aussieht… Dann sind sie die ideale Kandidatin für eine Base. Denn dieser clevere Helfer kommt vor der Foundation auf die Haut und wirkt dort wie ein kleiner Make-up-Booster: Die Foundation lässt sich auf ihr nämlich viel leichter und gleichmäßiger verteilen, außerdem sorgt die Base dafür, dass die Farbe den ganzen Tag hält, also eben nicht fleckig wird. Denn leider verändert sich Make-up im Laufe des Tages durch Schwitzen, Mimik und äußere Einflüsse – sogar die Nunace der Farbe kann sich ändern. Davor schützt eine Base als Bindeglied zwischen Pflege und Foundation. Gleichzeitig wird das Hautbild perfektioniert: Der Teint wird geglättet, vergrößerte Poren und feine Fältchen verschwinden (naja, fast) und die Haftfähigkeit der Foundation-Pigmente erhöht sich. Mittlerweile gibt es solche Primer für jeden Hauttyp und alle Bedürfnisse: Mit Lichstschutzfaktor (Achtung: meistens enthalten Primer nur UVA-Schutz! Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, trägt vor der Base trotzdem einen richtigen Sonnenschutz auf!), stark mattierend für fettige Haut (z.B. von L’Oreál, die „Studio Secrets Mattierende Basis Anti-Glanz“) oder mit Pflege-Bonus ( z.B. „Base Lumiére“ von Chanel, die nicht nur Hautunebenheiten kaschiert, sondern auch vor schädlichen Umweltstoffen schützt und den Feuchtigkeitshaushalt des Teints mit Meeres-Extrakt stabilisiert). Die einzige Grundregel, die es bei der Verwendung einer Base zu beachten gibt: sie muss vor dem nächsten Schritt gründlich eingezogen sein. Sonst wird das Resultat wieder fleckig und ungleichmäßig. Also lieber zwischendurch eine Tasse Kaffee trinken und mental nochmal entspannen, bevor der Tag so richtig startet…
Foundation, Quelle: http://www.greenmystyle.com
Aber jetzt: All you need is …
Der englische Begriff „Foundation“ bedeutet nichts anderes als „Grundierung“. Wenn ihr Farbton stimmt, sie richtig aufgetragen wurde und ihre Textur zum Teint passt, kann das Gesicht strahlen. Ob eine Puder-Foundation oder eine flüssige, ist eigentlich eine Geschmacks- und Hauttyp-Frage. Fettige Haut wird durch kompakte Puder-Foundations perfekt mattiert, wer Fältchen oder Unregelmäßigkeiten kaschieren möchte, greift zu mittelstark deckenden, flüssigen Make-ups. Reife Haut ist meistens auch trockener, deswegen gibt es speziell für sie leichte Creme-Texturen mit Anti-Age-Wirkstoffen und einer Extra-Portion Feuchtigkeit. Die wichtigsten Do’s und Dont’s im Umgang mit Foundation:

Don’t: Auf den Tipp einer Freundin hören
Do: Farbe und Textur müssen zu Ihnen passen!

Klar, Freundinnen sind immer die besten Beauty-Ratgeber. Aber nur weil eine Frau mit einer Foundation hoch zufrieden ist, muss Sie noch lange nicht zu Ihren Bedürfnissen passen, schließlich haben Sie garantiert eine ganz andere Haut. Also nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich in einer Parfümerie umfassend beraten. Man liest immer wieder den Tipp, die Farbe im Geschäft an Hals oder Kinn auszuprobieren. Das ist zwar an sich richtig, denn die Farbe am Handrücken zu testen macht keinen Sinn, weil die Pigmentierung der Haut dort eine völlig andere ist als im Gesicht. Aber wer möchte sich schon im Laden eine Portion Farbe an den Hals kleckern? Noch dazu ist es so oder so für einen Laien schwierig, die perfekte Nuance zu erwischen. Deswegen macht es viel mehr Sinn, sich beim Einkauf von einem Visagisten beraten zu lassen. Diese Profis können Ihnen den exakt passenden Ton aussuchen, viel besser, als es die meisten von uns selbst könnten. Die Regel für die Farbwahl: Die Foundation sollte mit dem Ton Ihres Teints übereinstimmen, also mit der Haut „verschmelzen“. Zu dunkel oder zu hell wirkt unnatürlich und maskenhaft. Deswegen ist es auch so wichtig, im Sommer eine andere Farbe zu tragen, als im Winter. Denn die Farbe der Haut ändert sich ja auch im Lauf der Jahreszeiten. Eine ähnliche Regel gilt für abends, denn in gedimmtem Licht (Kerzen & Co.) wirkt jedes Make-up dunkler. Also für besondere Anlässe eher eine Nuance heller wählen und auf jeden Fall sparsam mit Bronze-Puder und Rouge umgehen (aber dazu mehr im späteren Teil unserer Serie).

Don’t: Den Geisha-Look imitieren
Do: Nur einen Klecks auf die wichtigsten Partien

Deckende Foundation auf das ganze Gesicht verteilen? Niemals! Denn dann sieht das Ergebnis unecht und maskenhaft aus. Viel besser klappt es, den Hauch Farbe nur (!) auf Stirn, Nase und die Wangenpartie zu geben und von dort mit den Fingern nach außen hin zu verstreichen. Das reicht völlig und gleichzeitig vermeiden Sie, dass am Hals und dem Haaransatz sichtbare Make-up-Ränder entstehen… Außerdem lässt zuviel Foundation Sie älter aussehen! Also gilt für jugendliche Frische: sparsam dosieren und gut verteilen. Und erschrecken Sie nun nicht, wenn Sie im Spiegel kein perfekt mattiertes Gesicht anlächelt. Denn darum geht es bei „Teint schminken“ auch nicht. Die Gesichtshaut soll durchaus einen gewissen Glow behalten, einen natürlichen Glanz. Sonst wirkt es überschminkt und damit älter. Wenn die eigene Haut noch durch die Foundation durchschimmert, wirkt das jugendlich und frisch. Und wer zu wirklich fettigem Teint neigt, also im Laufe des Tages immer mehr glänzt, der braucht trotzdem nicht MEHR Foundation, sondern kann vor dem Make-up erst noch eine hauchdünne Schicht losen Transparent-Puder auf die betroffenen Partien auftupfen. Dann lässt sich die Foundation zwar nicht mehr ganz so wunderbar leicht verteilen, dafür bleiben Stirn, Nase und Wangen aber für ein paar Stunden länger schön matt. Aber nochmal: „Glanz“ und der sogenannte „Glow“ sind wirklich zwei völlig verschiedene Dinge! Glanz entsteht, wenn die Haut zuviel Talg produziert. Das ist Veranlagungssache, aber auch abhängig von äußeren Faktoren. Zum Beispiel regen häufige Peelings die Haut Glow, Quelle: http://www.gala.dean, mehr Fett zu produzieren, etc.
Glow dagegen ist der zarte Schimmer, den glatte, prall durchfeuchtete, jugendliche Haut hat. Keine Falten oder überflüssigen Hautschüppchen, keine trockenen Stellen die verhindern, das das Licht reflektiert wird. Übrigens gibt es wunderbare Helferlein, um die betroffenen Stellen einfach „aufzufüllen“, also zu glätten. (Gegen Stirn- und Nasolabialfalten – das sind die von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln – hilft zum Beispiel „Wrinkless“ von Kanebo, vergrößerte Poren kaschiert z.B. der großartige, leicht getönte „Pore Minimizer Instant Perfector“ von Clinique.)

Don’t: Schnell schminken
Do: Die Farbe in die Haut einarbeiten

„Der perfekte Weg ist, ein Schwämmchen zu benutzen“ – „Nein, stimmt doch gar nicht, nur mit den Fingern klappt es wirklich.“ „Ach was, nur ein Profi-Tool wie Pinsel oder Rolle sind optimal.“ … Selbst berühmte Visagisten streiten sich immer wieder darum, wie Foundation nun am Besten in die Haut eingearbeitet wird. Um ehrlich zu sein, wenn mich jemand fragt, rate ich: „Ganz, wie Sie sich wohler fühlen.“ Alle Varianten haben Vor- und Nachteile. Arbeiten mit dem Schwämmchen oder einer Rolle deckt gründlicher, aber eben deswegen wirkt es auch wieder schnell maskenhaft. Wer die Foundation mit den Fingern verstreicht und dann die Handflächen kurz aufdrückt, bringt das Make-up so auf Hauttemperatur und es verschmilzt perfekt. Noch toller: die Finger beim Auftragen seitlich abrollen, so verbinden sich die Pigmente wirklich harmonisch mit der Haut. Probieren Sie einfach aus, wie Sie besser zurecht kommen. Das A und O in allen Fällen ist aber, dass sich die Farbe am Ende nicht mehr von Ihrem eigenen Teint abhebt. Die Königsklasse wäre dann übrigens, mit zwei Foundations zu arbeiten: eine hellere und eine dunklere Nuance. Mit zwei Tönen kann man nämlich ganz toll das Gesicht „modellieren“. Also erst den helleren Ton überall auftragen, wo etwas hervorgehoben werden soll, und dann die dunklere Farbe überall dorthin, wo etwas „optisch in den Hintergrund treten soll“. Nochmal zum Mitschreiben: man kann die dunklere Nuance zum Beispiel unter den Wangen einsetzen, um den Wangenknochen zu betonen. Oder bei einer dominaten, hohen Stirn ein bisschen mogeln, indem man die dunklere Farbe an den Seiten bzw. oben Richtung Haaransatz aufträgt. Viele Frauen glauben, so mit Farben zu spielen, wäre eher etwas für Profis, das ist aber Quatsch. Denn im Grunde ist es dieselbe Idee, wie ein Rouge aufzutragen, nur etwas weiterentwickelt. Alles, was man braucht ist ein bisschen Übung.

Don’t: Make-up mit Glitzerpartikeln verwenden
Do: Zum Schluss den Teint mit einem Schimmer-Highlighter veredeln

Es gibt viele Foundations, die im Kaufhauslicht schon richtig schimmern. Die kann ich aber nur wirklich jungen Mädchen und auch dann nur für den nächtlichen Auftritt in der Disco empfehlen. Die normale, moderne Foundation kommt ganz ohne solchen Firlefanz aus, denn sie enthält Pigmente, die so verkapselt oder geformt sind, dass sie Licht reflektieren. Das reicht, um den Teint strahlen zu lassen. Denn das Problem mit Glitzerpartikeln ist, dass sie erstens nie natürlich aussehen (außer sie heißen „Tinkerbell“ und arbeiten für Peter Pan). Zweitens setzen sie sich gerne in Fältchen oder vergrößerten Poren ab und leuchten sie sozusagen auch noch aus! Dadurch werden sie optisch hervorgehoben.
Wer wirklich etwas Glanz beziehungsweise diesen neiderregenden „Glow“ möchte, den jugendlicher, natürlicher Teint nun mal hat, der muss sich noch ein bisschen gedulden, denn der einzig wirklich schöne und dezente Weg zu schimmernder Haut sind „Highlighter“ und die kommen erst zum Abschluss unserer kleinen Schminkschule…

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Secrets de Rose – eine verführerische Rose

23. November 2009 Keine Kommentare

Rosen können unerwartete Facetten enthüllen, die besondere Geschichten erzählen.
Die Geheimnisse und Rätsel dieser speziellen Rose offenbaren sich vorsichtig und geben dabei langsam ihre charmante und zugleich lustvolle Natur preis.

Die Rose umgibt sich mit einem schwarzen, geheimnisvollen Schleier. Die Farbe ihrer Knospe ist so tief und dunkel, sie könnte fast schwarz sein. Wenn sie in voller Blüte steht, lässt sie das dunkelviolett-farbene Samt ihrer Blütenblätter karminrot erscheinen.

Diese besondere Rose beeindruckt mit faszinierenden, dunklen Noten; animalisch, ein klein wenig säuerlich und manchmal schwer – genau das Gegenteil von dem, was man von einer Rose erwartet. Pikante Noten von Secrets de RoseLakritz, schwarzer Pflaume, Kümmel und Safran verleihen diesem Duft eine gewisse Eleganz und Raffinesse.

Es ist eine verführerische Rose – Ihr Duft ist berauschend. Er hat eine dunkle Facette, fast schon etwas animalisch. Duftnoten von Süßholz, schwarzer Pflaume, Kreuzkümmel und Safran ergeben einen süßen und betörenden Akkord auf die samtene Schönheit der Rose.

Secrets of Rose ist eine Rose in Schwarz – mysteriös und berauschend.

Kopfnote:
Pflaume, Lakritze, Rose, Orange, Safran
Herznote:
Magnolie, Ylang-Ylang, Rose, Jasmin, Kuminsamen
Basisnote:
Sandelholz, Eichenmoos, Amber, Labdanum, Moschus

Die feine Kordel am Flakon und die Raute auf der Verpackung, beides Markenzeichen des traditionellen Pariser Parfumhauses, sind in edlem schwarz gehalten.
Auch die Verschlusskappe, in elegantem Schwarz lackiert, lässt schon erahnen, dass es sich bei Secrets of Rose um einen sehr sinnlichen, verführerisch animalischen Duft handelt.

Momentan wartet dieser Duft noch auf seine Lancierung in Deutschland im März 2010. Bis dahin ist Secrets de Rose exklusiv bei Aus Liebe zum Duft erhältlich.

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Korres Body: Japanese Rose – Die neue Duftvariante in der Körperpflege-Linie

20. November 2009 Keine Kommentare

Korres Japanese RoseDas griechische Kultkosmetik-Label Korres stellt aktuell die neueste Duftvariante für die Body Line vor: Japanese Rose Showergel, Body Milk und Body Butter pflegen und verwöhnen die Haut mit aktiven natürlichen Inhaltsstoffen und antioxidativen Enzymen. Gleichzeitig spendensie ihr beim Duschen und Cremen und wertvolle Feuchtigkeit, während der elegante Duft frischer Blütenblätter von japanischen Rosen die Sinne betört und leises Fernweh weckt.

Japanese Rose Duschgel
Das cremige Duschgel mit dem dezenten, fernöstlichen Rosenduft hat einen spürbar lang anhaltenden, feuchtigkeitsspendenden Effekt. Die enthaltenen Weizenproteine legen sich wie ein Mantel auf die Haut und bewahren so den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt. Active Aloe Vera regt mit Vitamin C, Vitamin E, Zink und Antioxidantien das Immunsystem der Haut an. Durch die stimulierende Wirkung auf die Produktion von Collagen und Elastin werden zudem die sichtbaren Zeichen der Hautalterung reduziert.

Japanese Rose Körperlotion
Die feuchtigkeitsspendende Körperlotion besitzt eine außergewöhnlich pudrige Textur. Sie ist reich an Spurenelementen, die eine belebende Wirkung auf die Haut haben und die Hautzellen revitalisieren. Die wirkungsvolle Kombination von Provitamin B5, Shea Butter und Jojobaöl reichert die Haut mit Feuchtigkeit an und sorgt so für ein lang anhaltendes, samtig-glattes Hautgefühl. Active Aloe Vera, extrem reich an Vitamin C, E, Zink und Antioxidantien, unterstützt und stärkt das Immunsystem der Haut.

Japanese Rose reichhaltige Körperbutter für besonders trockene Hautpartien
Die sahnig-weiche Body Butter pflegt die Haut zart und geschmeidig, spendet Feuchtigkeit und versorgt sie reichhaltig. Sie eignet sich ebenfalls ideal zur Pflege extrem trockener Partien an Ellenbogen, Fersen und Knien. Die Kombination von Shea Butter mit Sonnenblumen-, Mandel- und Avocado-Ölen führt der Haut optimale Nährstoffe zu und verbessert so ihre Elastizität.

Alle Produkte sind dermatologisch getestet, frei von Mineralölen, Silikonen, Ethanolaminen und Propylenglykol.

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Die Zukunft wird schön!

19. November 2009 Keine Kommentare

Man kann von Technik denken, was man will. Aber aufhalten lässt sie sich nicht. Was bedeutet das für unser Leben in 15 Jahren? Ein Gedankenspiel zum Mitdiskutieren.

KindleVor ein paar Tagen saß ich abends mit meiner Kollegin Susanne Weiss auf ein paar Bier zusammen und wir diskutierten, ob man sich – wenn es in Deutschland soweit ist – so ein „Kindle“ kaufen muss oder nicht. Sie wissen schon, diesen elektronischen Buch-Ersatz, mit dem Amazon gerade Furore macht… Nochmal kurz zur Erklärung: die Rede ist von einem „e-book“, einem ungefähr DinA5-großen Taschenbildschirm, auf den man über das www Bücher herunterladen und sie dann auf dem Bildschirm lesen kann.

„Wozu das denn? Bücher lesen ohne Buch. Das ist doch Quatsch. Wo bleibt das Geräusch, wenn man eine Seite umblättert, das Gefühl von Papier, der Geruch der Druckerschwärze?“ protestierte Susanne Weiss auf meinen Enthusiasmus.
Ich lieferte mein Totschlag-Argument, das ich immer dann über den Tisch feuere, wenn es um neue technische Errungenschaften geht und ich es mit einem Ungläubigen zu tun habe: „Das Ding sieht halt wahnsinnig schick aus.“

Vielleicht ist das ein grundlegendes Problem zwischen Männern und Frauen. Kerle haben einen irrationalen, aber tief in der Psyche verwurzelten Drang, sich technisch aufzurüsten. Flachbildschirm, Kino-Beamer, Surround-Stereoanlage, Auto, drahtloses Netzwerk mit Highspeed-wahnsinnsmodem, Playstation 3, was auch immer. Solange es unvernünftig teuer ist, schick aussieht und die Kumpels neidisch macht, wollen wir es haben. Das war im Sandkasten schon so. Als vor gefühlten hundert Jahren einmal ein anderer Junge eine coolere Sandbackform als ich hatte, hab ich ihm meine Schaufel übergehauen und dafür wahnsinnigen Ärger mit meiner Mutter bekommen. Mein Vater hat nur verständnisvoll genickt, mir am nächsten Tag stillschweigend die derzeit angesagteste Sandbackform besorgt und mich wieder zum Spielen geschickt. Ich also wieder ab an den Sandkasten, die neue Form ausgepackt und – wumms, hab ich eine übergezogen bekommen. Männer sind eben Alphatierchen, die gerne angeben mit dem, was sie haben. Deswegen hat sich in manchen Kreisen der Manta so gut verkauft, deswegen fliegen Milliardäre gerne ins All und deswegen gehen Männer eben Flachbildschirme kaufen. Weil sie neiderregende Dinge besitzen möchten, die gut aussehen und was her machen. (Ob das auch das grundlegende System der Partnerwahl sein könnte?)

Das hab ich auch alles meiner verehrten Frau Weiss erklärt. Sie konterte aber ganz trocken: „Schmarrn. Frauen begeistern sich genauso für Technik. Sie muss nur stylish genug aussehen. Autos interessieren uns nicht so sehr, weil man sich beim Angucken des Motors dreckig macht. Aber Handys, Computer und so’n Kram lieben wir genauso. Siehe iPhone, iMac, Kindle, Quelle: Quelle: http://gestaltung.fh-wuerzburg.de" iPod – oder eigentlich alles von Apple. Sieht gut aus, ist leicht zu bedienen und macht Spaß. Da muss man kein Kerl dafür sein.“
Aber bei Büchern höre für sie der Spaß auf. Gerade als Journalistin lebt sie von dem Gedruckten. Zeitungen, Magazine, Bücher. Das sei eben etwas ganz anderes als ein seelenloser Computer. Ein Buch kann man mit in die Badewanne nehmen, Eselsohren reinmachen und überhaupt – was, wenn so ein e-book runterfällt? Oder die Batterien leer sind? Alles Probleme, die ein normales Buch nicht hätte.

Spätestens an diesem Punkt des Abends hätte ich mir kein Bier mehr bestellen, sondern den Gentleman spielen und ihr einfach Recht geben sollen. Aber da kennen Sie mich schlecht! Wenn in mir eine Grundsatzdiskussion heraufzieht, kenne ich kein Halten mehr. Also erkläre ich Frau Weiss, dass sie an altmodischen Werten festklammere. Den Kampf hat sie nämlich schon verloren, bevor er überhaupt losgeht: „In 15 Jahren sitzt kein Schüler mehr mit einem echten Buch im Unterricht, sondern mit einem Tablet, auf denen alle Infos und das Internet verfügbar sind“ sage ich. Und das glaube ich wirklich! Gerüchten zufolge bastelt Apple ja schon länger an so einem Alleskönner, der Anfang 2010 schon auf den Markt kommen könnte. Dann aber für Schüler sicher noch unerschwinglich. Aber neue Technik ist am Anfang ja immer teuer und wird dann erst ein paar Jahre später zum Mainstream. Siehe Handy. 1997 war es noch etwas ganz besonderes, eines zu haben, und teuer obendrein. Heute besitzt wohl jeder Deutsche eine Sim-Karte. In Schwellenländern wird sogar längst schon mit dem Handy gezahlt, statt mit der EC-Karte. Und überhaupt, apropos EC-Karte. Unsere Großeltern dachten sicher auch am Anfang, es sei eine riesen Katastrophe, den Lohn ihrer Arbeit nicht mehr in Bar ausgezahlt zu bekommen, sondern elektronisch aufs Konto gebeamt zu bekommen (was meiner Meinung nach übrigens der Niedergang aller Hafen-Nutten war, denn auf einmal hatten die Matrosen keine Lohntüte mehr, die sie verprassen konnten, sondern hätten zuhause vor ihren Ehefrauen etwaige ominöse Abbuchungen erklären müssen). Und deren Großeltern wiederum dachten am ende des 19. Jahrhunderts, man würde mit absoluter Sicherheit wahnsinnig werden, wenn man eine Dampflok mit 10 km/h vorbeirasen sieht. Deswegen wurden entlang der Bahngleise Sichtschutzzäune errichtet, um zu verhindern, dass alle Bauern samt ihrer Kühe dem Irrsinn verfallen. Und? Passiert ist nicht viel.

Lok, Karte, Handy

Frau Weiss blieb trotzdem skeptisch: „Wo bitte soll das ganze hinführen? Zeitschriften werden aussterben, denn jeder surft dann nur noch im Internet. Fernsehen? Gibt es nicht mehr, man guckt Livestreams oder DVD. Und Bücher? Werden keine mehr geschrieben, weil es sich keiner mehr leisten kann. Wenn ein Buch für ein paar Cent auf dem e-book erscheinen soll, wer bezahlt dann die Autoren, Verleger, Lektoren und so?“
Ein gutes Argument, das jetzt schon Musiker und Musikschaffende in Zeiten von youtube und itunes beschäftigt, und auf das ich ehrlich gesagt auch keine Antwort parat habe. Dennoch halte ich den Siegeszug der Technik für wahrscheinlicher, als dass sich alle Forscher zurücklehnen, ihre Patente in die Schublade schieben und sich sagen, lieber etwas weniger Fortschritt, aber dafür mehr traditionelle Berufe. Dieser Fortschritt wird vor allem den Alltag und die Unterhaltungselektronik revolutionieren. Sony präsentierte unlängst den ersten Fernseher ganz ohne Kabel. Ohne Kabel, richtig gelesen. Ein Media-Receiver kann Bild und Ton verschlüsseln und über Funkwellen zum Fernsehgerät ausstrahlen. Und der Strom? Wird ebenfalls über die Luft zum Gerät versandt. Also hängt der neue Bravia-Flachbildschirm wirklich kabellos an der Wand. (Ob das gesund für den Menschen ist?) Der nächste Schritt könnte eine Tapete sein, so vermuten Zukunftsforscher, die den Fernseher ganz ablöst. Das Festnetz-Telefon wird vollkommen von Handys ersetzt werden und Roboter immer mehr den Lebensraum des Menschen erobern. Staubsaugende Mini-Robots, medizinische OP-Helfer und Autos, die von alleine einparken oder darauf hinweisen können, wenn man auf der Straße versehentlich die Spur verlässt, gibt es ja schon. „Das ist ja alles schön und gut, aber was bedeutet das für die Zukunft der Beauty?“ Berechtigter Einwand, Kollegin. Alle Beauty-Redakteure, die einmal den Film „Das Fünfte Element“ gesehen haben, dürften nicht schlecht gestaunt haben. Die weibliche Hauptrolle drückt sich eines schönen Morgens ganz selbstverständlich eine kleine Chanel-Box auf die Augen – et voilá, sie ist perfekt geschminkt. Ganz so weit würde selbst ich mit meiner Prognose für die nächsten 15 Jahre nicht gehen. Aber ich denke doch, auch hier wird sich einiges tun.

Airbrush„Die Zukunft liegt im Airbrush. Make-up aus der Flasche wird abgelöst werden von einer kleinen Spritzpistole, wie sie Auto-Lackierer benutzen, um ein perfektes, ebenmäßiges Finish hinzubekommen.“ Das ist übrigens keineswegs Zukunftsmusik, sondern jetzt schon erhältlich. Die Firma Kryolan, Spezialist für Theater-Schminke, bietet schon seit ein paar Jahren so ein Gerät für zuhause an. Farbe in die Pistole einklicken, Kompressor einschalten und losschminken. Alles noch etwas umständlich, aber erinnern wir uns an die ersten Mobiltelefone, waren die auch noch so groß wie ein Schuhkarton. Oder in Sachen Parfum: denkbar wäre doch eine Tablette, die man schluckt, und dann den ganzen Tag aus den Poren heraus seinen Lieblingsduft verströmt. Auch hier machte die Technik in den letzten Jahren übrigens enorme Fortschritte: Die Münchner Dermatologin Dr. Ogilvie entwickelte bereits eine kleine Pille, mittels derer man ganz von alleine braun wird, ohne Sonne oder Solarium. Und Wissenschaftler prophezeien, es wird sich viel tun auf dem Sektor des „Functional Foods“. Also Nahrungsmittel mit Nebeneffekt. Etwa ein Hamburger, der Fett verbrennt wie zehn Minuten Jogging. Oder ein Getränk, das die Haare färbt, eine Schokolade, die Pickel minimiert. Alles ist möglich, wenn man den Trendforschern glauben mag.

„Mag ich aber nicht glauben.“ sagt Frau Weiss, als wir dann doch endlich unsere Biere bei der Bedienung bezahlen. „Ich glaube eher, man wird irgendwann erkennen, wie ungesund all die chemisch veränderten Dinge sind, die wir essen. Und wie schädlich Strahlung ist, mit der wir uns umgeben, vom normalen Handy-Netz bis zur kabellosen Stromversorgung.“ Vielleicht hat sie ja Recht. Technik bringt nicht nur Nutzen, sondern immer auch Tücken. Unsere Bedienung zum Beispiel, mit dem elektronischen Bestell-Block hatte erstaunliche Schwierigkeiten damit, uns die Rechnung zu präsentieren. Die hat sie dann am Ende doch ganz altmodisch auf ein Stück Papier gekritzelt. Und genauso werde ich auch noch ein bisschen warten, bis ich mir ein e-book leiste. Denn noch im Juli dieses Jahres machte das Kindle damit Schlagzeilen, dass Amazon.com (ausgerechnet) die Bücher „1814“ und „Animal Farm“ von George Orwell via Internet von den e-books seiner Kunden löschte wegen Rechtsstreitigkeiten. Na Bravo. Es ist eben doch nicht alles perfekt, was glänzt. Sinnvoller Fortschritt braucht eben doch manchmal noch ein bisschen Zeit. Oder wie eine andere Kollegin unlängst sagte: die nächste kluge Erfindung, auf die die Welt noch wartet, wären Zigaretten mit hundert Kalorien pro Zug. Was meinst du, wie schnell wären wir alle Nichtraucher…

Was denken Sie?

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Tomorrow´s Look 09.2 lässt frischen Wind wehen

18. November 2009 Keine Kommentare

Great Lengths zeigt mit der neuen Trendfrisurenkollektion erneut wahre Haarkunst

Look 1St. Stefan/Österreich, 10. November 2009. Lockeres Styling, Strubbellook, streng grafische Kreation und elegante Flechtfrisur – unterschiedliche Looks, doch nur eine einzige Person. Mit seiner neuen Trendfrisurenkollektion Tomorrow’s Look beweist Great Lengths einmal mehr, welche außergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten Echthaarsträhnen eröffnen. Vollständig verwandelbar und einfach frisch zeigen sich dabei die Stylings, die Starcoiffeur Mario Gutmann sich für diese Kollektion hat einfallen lassen. Wichtigstes Element: Gezielt platzierte, hochwertige Echthaarsträhnen des Extensionsspezialisten, die im Zusammenspiel mit Farbe und Schnitt neue, faszinierende Seiten des Ichs hervorheben.

Bereits zum sechsten Mal entwickelte Mario Gutmann, kreativer Kopf der Trendfrisurenkollektion, für Great Lengths aufregende Looks, die ins Auge fallen. Dabei stehen ihm unter anderem die neuen Flowsträhnen für herrlich intensive Effekte zur Verfügung: Mit ihrem Farbverlauf von hellen Farbtönen hin zu dunkleren, kräftigen Nuancen erlauben sie stimmungsvolle Farbsensationen, die sich vor allem in der zweiten Haarhälfte entfalten. Ohne eine Färbung des Eigenhaares erweist sich diese Art der Strähnen als schonende Alternative. Ob Farbsträhnen, Flowsträhnen oder sogenannte Twotonesträhnen – Great Lengths setzt bewusste Akzente, um die Möglichkeiten von Farbe erlebbar zu machen. Harmonische Farbkompositionen verleihen Tomorrow’s Look 09.2 somit viel Gefühl und Individualität.

Look 2Raffinierte Strukturen machen zudem die Lust an der Haarkunst deutlich: „Heutzutage sind Extensions mehr als Tools, die Volumen und Dichte ins Haar bringen. Tomorrow’s Look beweist, dass hier vollkommen neue Entwicklungsmöglichkeiten entstehen. Zum einen heben die Stylings die Stärken der Persönlichkeit der Trägerin hervor, zum anderen geben sie die Möglichkeit, Schwächen zu kaschieren. Und das entdecken immer mehr unserer Partnersalons. Das gibt uns Mut und Inspiration, mit Tomorrow’s Look immer wieder das Neue und Unerwartete zu schaffen“, erklärt Anita Lafer, Geschäftsführerin von Great Lengths.

Seit Frühjahr 2007 erfreuen sich die modernen Kreationen von Tomorrow’s Look zunehmend größerer Beliebtheit bei Kunden und Partnersalons. Modebewusste Frauen und auch Männer können sich genauso einfach für solch einen Look entscheiden wie für Waschen, Schneiden, Föhnen. Mit nur wenigen Handgriffen kreieren Experten angesagte Stylings individuell und kostengünstig. Und so einfach wie die Einarbeitung, so schnell und schonend entfernen Friseure die Strähnen wieder für einen neuen aufregenden Look.

Informationen erhalten Interessierte unter der kostenlosen Hotline 00800-82848284 und der Homepage www.greatlengths.de.

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Global Art of Perfumes – der neue Branchentreffpunkt mit Duftfokus

17. November 2009 Keine Kommentare

Gloabal Art of PerfumesMit einem neuen Veranstaltungstyp, der Messe, Kongress und Parfumkunstausstellung miteinander kombiniert, stellen die Initiatoren Frank Schnitzler und Bernd Kruschka Parfumindustrie und Duftliebhabern ein einzigartiges Forum zur Verfügung. Parallel zur „Beauty“ in Düsseldorf, mit der es eine enge Zusammenarbeit gibt, präsentiert sich die Global Art of Perfumes als gereiftes Konzept, das die positiven Erfahrung vom Jahr 2009, die mit der Sniffapalooza gemacht wurden, konsequent weiterentwickelt.

So hat man sich als neuen, größeren Veranstaltungsort für die repräsentativen Räume der Rheinterrassen entschieden, die den ca. 100 Ausstellern genügend Platz schaffen, um sich stilvoll zu präsentieren. Ein kostenloser Shuttle-Service verbindet die Beauty mit der Global Art of Perfumes und wird noch mehr Fachbesucher anziehen. Die Veranstalter rechnen mit, so Frank Schnitzler: „ Ca. 1000 Fachbesuchern aus Handel, Industrie und Distributern, die alle auf der Suche nach Neuheiten und/oder neuen Marken sind, um für ihr Geschäft neue Impulse zu setzen und es zu beleben. Wir möchten die Plattform sein, die Initialzündung für einen kreativen Prozess ist und die Parfum-Experten zusammenbringt. Parfum soll wieder über Qualität und Raffinesse und nicht über den Preis definiert werden. Parfum muss enttrivialisiert werden – dringend, bevor es zu spät ist. Daher auch die neue Dimension, eine öffentlich zugängliche Parfumkunstausstellung anzufügen.“

Den Markteintritt anzubahnen, Kontakte neu zu knüpfen und bestehende zu pflegen, ist ein Teil des innovativen Konzepts, so Bernd Kruschka. „Dazu bieten wir auch ein attraktives Rahmenprogramm aus Vorträgen, Kursen und Demonstrationen an, alle mit dem Ziel, dass sich klassische Marken sowie Newcomer beteiligen und gleichzeitig auch vom Know-how anderer profitieren.“
Li Edelkoort
Stars der Trendszene, wie Li Edelkoort, die mit ihren über 30 weltweiten Büros seit über 30 Jahren die internationale Ikone für Trendforschung ist und über die Megatrends für Lifestyle und Beauty-Trends für 2010/2011 sprechen wird, setzen Highlights.

Nicht nur die Stadt und die Messe Düsseldorf sind Partner der Global Art of Perfume, die Cosmopolitain und Symrise sind Sponsor und stellen Experten für Vorträge. Als Schirmherrin wird Frau Astrid Elbers, Ehefrau des Oberbürgermeisters von Düsseldorf Dirk Elbers, die Veranstaltung charmant repräsentieren und am 26.3.10 eröffnen.

Für Aussteller, Distributoren und Presse findet ein Düsseldorfer Abend statt, der am 26.03.2010 in den Rheinterrassen in entspannter Atmosphäre für die Kontaktanbahnung und den Austausch gedacht ist. Am 27.03.2010 haben Industrievertreter, Händler, Presse und Trendinteressierte die Möglichkeit, im Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf – direkt gegenüber der Rheinterrasse – die weltweit geschätzte Trendforscherin Frau Li Edelkoort (New York/Paris) zu hören. Die englischen Vorträge werden simultan übersetzt. Der Ticketverkauf findet über den Internetauftritt www.globalartofperfumes.com statt. Die Veranstalter kümmern sich auch um evtl. Hotelbuchungen.

Global Art of Perfumes„Es freut mich insbesondere, dass wir für die Parfumkunst-Ausstellung viele historische Exponate wie Flakons, Plakate, Raritäten, aber auch Gerätschaften von Sammlungen der Hersteller und von Parfumflakon-Sammlern zusammentragen können“ , so Frank Schnitzler. „Eine hochklassige Ausstellung in diesem Format gab es schon länger nicht mehr.“

Wer Interesse hat, in diesem attraktiven Umfeld, an dem sich auch internationale Parfum-Firmen und Parfümeure z.B. aus den USA, Frankreich und Italien beteiligen werden, präsent zu sein, findet mehr Informationen wie Optionen, Preise und Anmeldeformulare online unter www.global-art-of-perfumes.com/. Die neue Seite wird demnächst auch auf Englisch online gehen.

Für die Presse gibt es spezielle Einlasskarten zu allen Veranstaltungsteilen nach Eingang der Anmeldung und nach Verfügbarkeit.

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