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Archiv für August, 2012

Mascara-Tipps

16. August 2012 Keine Kommentare

Mascara- DOs:

  • Für super-voluminöse Wimpern kann man unter der gewohnten Mascara eine sogenannte „Base“ auftragen. Diese ist meistens weiß und umhüllt die einzelnen Wimpernhärchen, damit sie schon vor dem Auftrag der Mascara ein größeres Volumen und mehr Länge bekommen.
  • Auch die unteren Wimpern werden zur Zeit kräftig getuscht – dadurch wirkt das Auge offener.
  • Beim Schminken immer ein Wattestäbchen bereithalten. Damit kann man kleine Patzer schnell ausbügeln und muss nicht gleich das komplette Auge abschminken. Je schneller verwischte Mascara entfernt wird, umso einfacher gelingt es.
  • Achten Sie beim Kauf der Mascara auf die Bürstenart: Für kurze Wimpern eignet sich ein Bürstchen mit kurzen Borsten, bei normaler Wimpernlänge passt ein kräftiges Bürstchen am besten.
  • Der Farbtupfer als Trend: Die Wimpern werden in schwarz getuscht und die Spitzen mit farbiger Mascara, z. B. im angesagten kräftigen Blau, betont.
  • Eine der größten Beautysünden ist es, sich abends nicht abzuschminken. Um Mascara zu entfernen, immer zu speziellen Augen-Make-up-Produkten greifen, besonders bei wasserfester Mascara. Sollte einmal kein Augen-Make-up-Entferner zur Hand sein, eignet sich im Notfall auch eine reichhaltige Gesichtscreme.
  • Ein Tipp für einen strahlenden Blick. Den oberen Wimpernkranz erst von oben, dann von unten tuschen. Das gibt einen tollen Aufwärtsschwung.
  • Schwimmen mit Mascara ist theoretisch kein Problem. Achten Sie nur darauf, dass die Mascara wasserfest ist und tupfen Sie nach dem Schwimmen die Augen nur sanft oder besser gar nicht trocken.

Mascara – DONTs:

  • Das Bürstchen sollte nie am Behälter abgestreift werden – denn dabei  verklumpen die Mascarareste am Rand.
  • Beim schnellen „Pumpen“ wird kaum mehr Farbe aufgenommen, aber dafür gelangt Luft in den Flakon und trocknet die Mascara aus!
  • Beim Cremen der Augenumgebung nie die Wimpern mitcremen. Dadurch werden sie ölig und selbst wasserfeste Mascara hält nicht mehr.
  • Wenn Mascara unangenehm riecht oder bröckelt, sollte sie durch eine neue ersetzt werden – spätestens allerdings nach 3 bis 6 Monaten. Beachten Sie dazu die Symbole auf den Mascara-Flakons. Sie zeigen in Monaten an, wie lange ein Kosmetikprodukt nach dem Öffnen haltbar ist.
  • Nach einer Bindehautentzündung nicht die alte Mascara weiterbenutzen. Diese enthält Bakterien, die die Entzündung erneut entstehen lassen.
  • Eine Wimpernzange ist ein Wimpernkiller und sollte nie nach dem Auftrag der Mascara benutzt werden, sondern immer vorher! Bei brüchigen Wimpern sollte man ganz auf eine Wimpernzange verzichten.
  • Sind die Wimpern brüchig, dann bitte keine wasserfeste Mascara verwenden, sondern lieber eine Creme-Mascara mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Panthenol, Aloe Vera oder Bienenwachs.
  • Bei empfindlichen Augen keinen ölhaltigen Augen-Make-up-Entferner benutzen.
  • Mascara sollte immer nur auf die eigenen Wimpern aufgetragen werden. Wird sie einer Freundin ausgeliehen, werden Bakterien übertragen und die Gefahr einer Augenentzündung erhöht sich stark.

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Fokusthema Haarpflege im Sommer

8. August 2012 Keine Kommentare

Interview mit Sascha Breuer, wellaflex Styling-Experte

Welche Herausforderungen gibt es im Sommer an die Haare? Welche Pflegeroutine sollte man ändern bzw. anwenden?

„Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Salz- und Chlorwasser können vor allem in Kombination austrocknend und bleichend auf das Haar wirken. Der richtige Schutz ist deshalb besonders wichtig.

Bei der täglichen Pflegeroutine sind Stylingprodukte perfekte Helfer, denn sie verbleiben im Haar und können es bis zur nächsten Wäsche effektiv schützen und sogar pflegen. Für den Strandtag empfehle ich Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Jojobaöl, Glycerin und Panthenol. Die Produkte helfen, sichtbare Schäden des Haares ganz einfach beim Styling zu reparieren. Zusätzlich wird das Haar vor UV-Strahlen, Feuchtigkeitsverlust und Hitze geschützt.

Nach dem Sonnenbad sollte man die Haare auf jeden Fall mit einem Shampoo für sonnenstrapaziertes Haar waschen, um Rückstände von Salzwasser und Sonnenmilch zu entfernen. Anschließend einen pflegenden Conditioner oder eine Haarkur verwenden. Um das Haar nicht zusätzlich zu strapazieren, ist es beim Styling besonders wichtig, die Haare mit einem guten Föhn bei milder Hitze schonend zu trocknen.“

Bringt UV-Schutz etwas für die Haare oder ist das nur für gefärbtes Haar wichtig?

„UV-Schutz ist für jedes Haar wichtig! Auch ungefärbtes Haar kann seine Farbe verlieren und in der Sonne aufgehellt werden. Bei coloriertem Haar wird dieser Effekt noch verstärkt – die Farbbrillanz leidet. Speziell Rottöne können stark verblassen. Deshalb sollte das Haar gegen die Einwirkung der Sonnenstrahlen geschützt werden. Das kann ein Haarspray sein, welches sich auf das Haar legt – oder ein Strohhut. Er deckt das Haar komplett ab und verhindert, dass Sonnenstrahlen auf das Haar treffen.“

Kann man die Haare auf die Sonne vorbereiten?

„Ich finde es am einfachsten, Haare mit speziellen Stylingprodukten vorzubereiten, die das Haar gleichzeitig vor UV-Strahlen und Feuchtigkeitsverlust schützen. “

Ihre Tricks für mehr Glanz?

„Eine glatte Haarstruktur ist das A und O für glänzende Haare. Denn nur eine glatte Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht, ähnlich wie ein Spiegel. Der erste Schritt zu glänzendem Haar ist daher die regelmäßige Pflege mit Spülungen oder Kuren. Das glättet die Haarstruktur und lässt die Haare gesund glänzen.

Neben der richtigen Pflege sollte man auch immer auf passende Stylingprodukte achten!

Für gesunden Glanz kommt es auch auf die richtige Föhntechnik an. Mein Tipp: Den Luftstrom des Haartrockners am Schluss noch einmal von oben auf das Haar richten. Dadurch beruhigt sich die Haaroberfläche und es entsteht ein schöner Schimmer. Als perfektes Finish, Glanz-Haarlack mit einem Sprühabstand von 20 cm auf das Haar geben. So hält das Styling den ganzen Tag und macht jede Bewegung spielend mit.

Last but not least: Verwenden Sie immer hochwertige Kämme oder Bürsten ohne scharfe Kanten. So wird die Haarstruktur geschont und die Oberfläche nicht geschädigt.“

Wie verhindert man schnelles Nachfetten?

„Damit die Haare nicht so schnell fetten, sollte man am besten zu speziellen Shampoos und Spülungen greifen und die Kopfhaut beim Waschen nicht zu stark massieren – das regt die Talgproduktion nur unnötig an. Bei der Verwendung von Spülungen und Kuren zusätzlich darauf achten, das Produkt immer nur in die Längen und Spitzen, nie auf die Kopfhaut aufzutragen. Gleiches gilt beim Kämmen: Die Kopfhaut dabei am besten nicht berühren. Zum schnellen Auffrischen zwischendurch ist ein leichtes Haarspray ideal. Dazu einfach den Kopf zur Seite neigen und aus etwa 20 cm Entfernung gleichmäßig in die Ansätze sprühen. Das bringt Frische und neues Volumen.“

Was kann man gegen fliegende Haare tun?

„Mein SOS-Tipp bei fliegendem Haar: Etwas Haarspray auf die Bürste sprühen und vorsichtig über das Haar streichen. Das Ganze drei bis vier Mal wiederholen. So wird die Haaroberfläche geglättet, das Styling wieder fixiert und das Haar glänzt gesund.“

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Interview: beautypress.de

Die Geschichte des Parfums

2. August 2012 Keine Kommentare

Die Antike

ca. 5000 vor Christus brachten die Hochkulturen der Babylonier und Assyrer dem Sonnengott Baal Weihrauch als Opfer dar. Ebenso verbrannten die Ägypter zu Ehren ihres Sonnengottes Ra wohlduftende Substanzen. Daher auch der spätere Name Parfum, der seinen Ursprung von lat. perfumum hat, was „durch den Rauch“ bedeutet. Auch für rituelle Reinigungszeremonien wurden duftende Wässer benötigt.

ca. 3000 v. Chr. verwendete man Myrrhe, Kalmuswurzel und Zypresse als Räuchermittel. Die hauptsächliche Anwendung des Parfüms war jedoch beim Einbalsamieren der Verstorbenen und als Opfergaben, in Form duftender Öle.
So gab man etwa um diese Zeit den Pharaonen in Ägypten duftende Salben und Öle mit ins Grab, um ihnen den Übergang ins Totenreich zu erleichtern.
Die Hebräer übernahmen diese Kunst und eines der ältesten Rezepte für ein Salböl enthält Myrrhe, Zimt, Kalmus ( Aronstabgewächs, Wasserpflanze), Cassia ( Hülsenfrucht mit süßem Fruchtmark) und Olivenöl als Basis.
Erst später gehörte das Parfumieren zur Toilette von Edelleuten, Höflingen und Hofbeamten dazu. „Kyphi“ hieß das wohl berühmteste ägyptische Parfum, das aus über 16 Substanzen, darunter Jasmin, Rose, Koriander, Myrrhe, Narde ( ein Baldriangewächs aus dem Himalaya) und Weihrauch bestand.

Im 7. Jahrhundert v. Chr. galten Babylon und Ninive als Zentren der Parfumher-stellung. Von dort trieben die Phönizier Handel mit der wertvollen Fracht und brachten sie in alle Teile der damals bekannten Welt.
Die Griechen erlernten den Gebrauch von den asiatischen Völkern und benutzten hauptsächlich Rosen- Majoranarden- und Bittermandelöl. Duftöle wurden ab ca. dem Durch die Phönizier und Griechen und durch die Eroberung Kleinasiens und Ägyptens kamen die Römer mit dem Parfüm in Kontakt und wurden eifrige Verwender. Düfte waren äußerst beliebt und man „badete“ sogar darin. Sklavinnen bereiteten die „cosmetae“ genannten Duftsalben und -öle zu. Rhodo, aus Rosen von Rhodos, Metropium, aus Bittermandelöl und Regum Unguentum, der sog. Königsbalsam, bestehend aus etwa 27 aromatischen Substanzen, zeigen die hohe Parfumkultur zu dieser Zeit auf.

Die fortschreitende Christianisierung ab dem 4. Jahrhundert sorgte für einen Rückschlag in der europäischen Parfumentwicklung, galt es doch nun als frivol und unkeusch sich zu parfumieren. Parfum wurde auch aus den rituellen Leben fast völlig verbannt.

Im 10. Jahrhundert gelingt es dem berühmten iranischen Arzt und Gelehrten Ibn Sinà (Avicenna) durch Destillation das Rosenwasser herzustellen. Er verwendet dazu die noch heute gebräuchliche Rosensorte Rosa Centifolia.

Von den Kreuzzügen brachten die Heimkehrer im 11. und 12. Jahrhundert unbekannte Duftstoffe nach ganz Europa und weckten so das Interesse am Duft erneut.

In Frankreich gründet König Philipp August in seinem Erlass von 1190 die Gilde der Handschuhund Parfummeister. Sie arbeiten vorwiegend in Apotheken.

Im 13. Jahrhundert haben die Araber die Methode entwickelt hochprozentigen Alkohol herzustellen und damit das Parfüm, in seiner alkoholischen Lösung, wie wir es heute kennen.

Ca. 1370 ist das „Ungarische Wasser“ dokumentiert, dessen Rezept die ungarische Königin von einem Einsiedler bekommen haben soll. Seine verschönernde Wirkung aus Rosen und Rosmarin-Essenzen soll legendär gewesen sein.

Die europäische Neuzeit

Paracelsus geb. 1493 bei Schwyz, genialer Arzt und Reformator der Medizin, erkannte die Wirkung von Duftstoffen auf den Gesundheitszustand und nutzt sie zur therapeutischen Behandlung. Er schreibt eine Abhandlung über das Parfüm, seine Zusammensetzung und Heilwirkungen und untersucht Zusammenhänge zwischen Geruchssinn und Geschmack.

1533 kommt Katharina von Medici durch ihre Heirat mit Heinrich dem II. an den französischen Hof. Sie bringt aus Italien nicht nur die Duftkultur, sondern auch gleich ihren persönlichen Parfumeur, Renè den Florentiner mit. Parfumierte Handschuhe kommen bei Hof in Mode.

Ca. 1560 verhängt das Konzil von Triest ein Badeverbot. Um dem Gestank der Städte und den üblen Körpergerüchen zu begegnen wird exzessiv mit Moschus und Zibet parfumiert. Beiden wird einen Schutzwirkung vor der sich ausbreitenden Pest zugeschrieben.

Im 17. Jahrhundert galt Martial am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig des IV. als begnadeter Parfumeur.

Ca. 1709 entwickelt Giovanni Maria Farina das Eau de Cologne – es gilt als Allheilmittel. Es besteht u.a. aus Bergamotte- Lavendel- und Rosmarinöl, die in Weinspiritus gelöst sind.

1792 entwickelt Mülhens 4711 sein Echt Kölnisch Wasser und bringt es auf den Markt und gilt damit als erster deutscher Parfumhersteller.

In Frankreich sind ebenfalls mit Lubin 1789, Pinaud um 1820 und Guerlain 1828 die ersten Parfumhäuser entstanden.

1889 kommt Guerlains Parfum Jicky auf den Markt. Es ist heute noch in den Regalen.

Die Moderne

Francois Coty, ein Korse, war der erste, der systematisch synthetische mit natürlichen Substanzen mischte und mit La Rose Jaqueminot 1904 und L’Origan 1905 als Vater des modernen Parfums gilt. Er versteht es auch den Glaskünstler Lalique für die Gestaltung von attraktiven Glasflacons für seine Parfums zu gewinnen. Mit dem Flacon von La Rose Jaqueminot 1907 und von L’Effleurt 1910 entsteht die geniale und einmalige Verbindung von Duft und Flacon, die noch heute den Mythos und Verkaufserfolg eines Parfums mitbestimmt.

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