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Fokusthema Haarpflege im Sommer

8. August 2012 Keine Kommentare

Interview mit Sascha Breuer, wellaflex Styling-Experte

Welche Herausforderungen gibt es im Sommer an die Haare? Welche Pflegeroutine sollte man ändern bzw. anwenden?

„Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Salz- und Chlorwasser können vor allem in Kombination austrocknend und bleichend auf das Haar wirken. Der richtige Schutz ist deshalb besonders wichtig.

Bei der täglichen Pflegeroutine sind Stylingprodukte perfekte Helfer, denn sie verbleiben im Haar und können es bis zur nächsten Wäsche effektiv schützen und sogar pflegen. Für den Strandtag empfehle ich Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Jojobaöl, Glycerin und Panthenol. Die Produkte helfen, sichtbare Schäden des Haares ganz einfach beim Styling zu reparieren. Zusätzlich wird das Haar vor UV-Strahlen, Feuchtigkeitsverlust und Hitze geschützt.

Nach dem Sonnenbad sollte man die Haare auf jeden Fall mit einem Shampoo für sonnenstrapaziertes Haar waschen, um Rückstände von Salzwasser und Sonnenmilch zu entfernen. Anschließend einen pflegenden Conditioner oder eine Haarkur verwenden. Um das Haar nicht zusätzlich zu strapazieren, ist es beim Styling besonders wichtig, die Haare mit einem guten Föhn bei milder Hitze schonend zu trocknen.“

Bringt UV-Schutz etwas für die Haare oder ist das nur für gefärbtes Haar wichtig?

„UV-Schutz ist für jedes Haar wichtig! Auch ungefärbtes Haar kann seine Farbe verlieren und in der Sonne aufgehellt werden. Bei coloriertem Haar wird dieser Effekt noch verstärkt – die Farbbrillanz leidet. Speziell Rottöne können stark verblassen. Deshalb sollte das Haar gegen die Einwirkung der Sonnenstrahlen geschützt werden. Das kann ein Haarspray sein, welches sich auf das Haar legt – oder ein Strohhut. Er deckt das Haar komplett ab und verhindert, dass Sonnenstrahlen auf das Haar treffen.“

Kann man die Haare auf die Sonne vorbereiten?

„Ich finde es am einfachsten, Haare mit speziellen Stylingprodukten vorzubereiten, die das Haar gleichzeitig vor UV-Strahlen und Feuchtigkeitsverlust schützen. “

Ihre Tricks für mehr Glanz?

„Eine glatte Haarstruktur ist das A und O für glänzende Haare. Denn nur eine glatte Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht, ähnlich wie ein Spiegel. Der erste Schritt zu glänzendem Haar ist daher die regelmäßige Pflege mit Spülungen oder Kuren. Das glättet die Haarstruktur und lässt die Haare gesund glänzen.

Neben der richtigen Pflege sollte man auch immer auf passende Stylingprodukte achten!

Für gesunden Glanz kommt es auch auf die richtige Föhntechnik an. Mein Tipp: Den Luftstrom des Haartrockners am Schluss noch einmal von oben auf das Haar richten. Dadurch beruhigt sich die Haaroberfläche und es entsteht ein schöner Schimmer. Als perfektes Finish, Glanz-Haarlack mit einem Sprühabstand von 20 cm auf das Haar geben. So hält das Styling den ganzen Tag und macht jede Bewegung spielend mit.

Last but not least: Verwenden Sie immer hochwertige Kämme oder Bürsten ohne scharfe Kanten. So wird die Haarstruktur geschont und die Oberfläche nicht geschädigt.“

Wie verhindert man schnelles Nachfetten?

„Damit die Haare nicht so schnell fetten, sollte man am besten zu speziellen Shampoos und Spülungen greifen und die Kopfhaut beim Waschen nicht zu stark massieren – das regt die Talgproduktion nur unnötig an. Bei der Verwendung von Spülungen und Kuren zusätzlich darauf achten, das Produkt immer nur in die Längen und Spitzen, nie auf die Kopfhaut aufzutragen. Gleiches gilt beim Kämmen: Die Kopfhaut dabei am besten nicht berühren. Zum schnellen Auffrischen zwischendurch ist ein leichtes Haarspray ideal. Dazu einfach den Kopf zur Seite neigen und aus etwa 20 cm Entfernung gleichmäßig in die Ansätze sprühen. Das bringt Frische und neues Volumen.“

Was kann man gegen fliegende Haare tun?

„Mein SOS-Tipp bei fliegendem Haar: Etwas Haarspray auf die Bürste sprühen und vorsichtig über das Haar streichen. Das Ganze drei bis vier Mal wiederholen. So wird die Haaroberfläche geglättet, das Styling wieder fixiert und das Haar glänzt gesund.“

Entdecken Sie die perfekten Haarpflege- und Stylingprodukte für den Sommer bei Aus Liebe zum Duft!

Interview: beautypress.de

Der Sommer ist endlich da!

25. Juli 2012 Keine Kommentare

Für alle die sich erschreckt haben, über das große böse gelbe Ding am Himmel:

der Sommer ist da!!!

 

 


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Urlaub für die Haut: Die richtige Pflege für die schönsten Wochen des Jahres

14. Juli 2010 Keine Kommentare
Urlaub für die HautUrlaub für die Haut: Die richtige Pflege für die schönsten Wochen des Jahres

Endlich Urlaub! Die schönsten Wochen des Jahres nahen und das heißt relaxen, es sich gut gehen lassen und den Alltag vergessen – am liebsten bei sonnigem Wetter am Badestrand. Und wenn man einige Tipps und Regeln beachtet, wird der Badeurlaub auch zum Urlaub für die Haut.

FIT FÜR DEN STRAND

  • Baden im Meer und danach ein Strandspaziergang.
  • Wenn den ganzen Tag die Sonne scheint, ist es wichtig, außer der richtigen Sonnencreme auch eine geeignete Pflege zu verwenden. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor enthalten oft nicht genügend Pflegestoffe umdie empfindliche Gesichtshaut den ganzen Tag über zu versorgen. Praktisch, wenn man vor der Sonnencreme ein Pflegekonzentrat aufträgt. Hyaluron spendet viel Feuchtigkeit, pflanzliche Inhaltsstoffe und Vitamine schützen vor Sonnenfältchen (z. B. frei® AntiAge+ Pflegekonzentrat Hyaluron Intensiv).
  • Bei unempfindlicher Haut, die schon etwas gebräunt ist, genügt oft eine Tagescreme mit Lichtschutz. Spezielle Inhaltstoffe, wie Phytosterole und Vitamine schützen zusätzlich vor Sonnenschäden (z. B. frei® AntiAge+ Tagespflege Hyaluron Protect mit LSF 15).
  • Bei empfindlicher Haut und zu Beginn des Urlaubs unbedingt eine Sonnencreme mit hohem LSF auftragen. Sonst drohen Sonnenbrand, Pigmentstörungen und Falten! Vor allem Schwangere und Frauen, die Hormonpräparate einnehmen, entwickeln besonders häufig unschöne Pigmentflecke. Besonders die sogenannten Sonnenterrassen, Jochbögen, Kinn und Nase sollten auch während des Tages immer wieder mit einem Sunblocker nachgecremt werden.
  • Bei Hitze neigt die empfindliche Augenpartie zu Schwellungen. Erste Hilfe bringt eine sanfte Massage mit einer gekühlten Augencreme. Da die Haut um die Augen durch das Blinzeln in der Sonne besonders von Fältchen bedroht ist, sind Antiaging-Wirkstoffe besonders wichtig (z. B. frei® AntiAge+ Augencreme Hyaluron Effekt).
  • Eine sanfte Klopfmassage (dreimal von außen nach innen und dann von innen nach außen) hilft, dass überschüssiges Gewebewasser besser abtransportiert wird (z. B. mit frei® AntiAge+ Augencreme Hyaluron Effekt).
  • Ein wirksames aber sanftes Deodorant hält Sie auch bei Hitze frisch. frei® Deo Spray pflegt mit Aloe Vera und hautverwandten Lipiden und enthält keine Konservierungsmittel.
  • Die Lippen trocknen bei Hitze schnell aus, für den Strand ist ein Pflegestift, der auch bei Hitze seine Form behält ideal (z. B. frei® LippenPflege).
  • Extra-Tipp: Packen Sie die gesamte Hautpflege, die Sie am Strand brauchen in eine Isoliertasche, die Produkte sind damit geschützt und bleiben kühl.

Frei KörperlotionSIESTA MIT ERHOLUNGSPROGRAMM FÜR DIE HAUT

  • Nutzen Sie die Mittagshitze für eine Siesta im Schatten, bei der Sie besonders strapazierte Haut mit einer Beruhigungsmaske verwöhnen. Einfach etwas Joghurt oder Quark auf die erhitzten Stellen auftragen. Das kühlt und spendet Feuchtigkeit.
  • Nach ca. 10 Minuten gründlich abwaschen und danach mit einer beruhigenden Lotion mit Vitamin A und E (z. B. frei® KörperLotion) eincremen. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin für sonnenstrapazierte Haut, da es ihr bei der Regeneration hilft.
  • Eine Maske mit Pflegeprodukten, die viel Hyaluron enthalten, gibt der feuchtigkeitsarmen Haut jetzt einen richtigen Frischekick. Sonnenbedingte Trockenheitsfältchen verschwinden sofort Wer will kann ein Konzentrat und darüber eine walnussgroße Menge einer Tagescreme mit Hyaluron (z. B. frei® AntiAge+ Tagespflege Hyaluron Vital) auftragen.

ERHOLUNGSPROGRAMM FÜR ABENDS

  • Abends eine erfrischende Dusche – das tut gut! Wenn das Duschgel (z. B. frei® Wasch&DuschCreme) gleichzeitig Pflegestoffe enthält, kann man sich sogar das Eincremen sparen.
  • Salzwasser strapaziert das Haar und trocknet es aus. Besonders gefährdet ist feines und gefärbtes oder getöntes Haar. Die Farbe verblasst durch Sonne und Salz besonders schnell und das Haar wirkt stumpf und spröde. Haarshampoos mit Silikon machen das Haar zwar schön glatt, pflegen aber nicht intensiv. Besser ist ein Shampoo, das weniger schäumt und durch natürliche Pflegekomponenten wie Proteine die Haarfarbe vor dem Verblassen schützt (z. B. frei® PflegeShampoo).
  • Für sonnenstrapazierte Haut ist einölen ein wahrer Genuss. Wer kein fettiges Gefühl auf der Haut mag, sollte das Öl auf die feuchte Haut auftragen, dann verbindet es sich mit dem Wasser auf der Haut und wird vollständig aufgenommen. Öle mit speziellen Komponenten und Vitaminen (z. B. frei® PflegeÖl) wirken effektiv gegen die Folgen der Sonnenbelastung.
  • Nachts hat die Haut Gelegenheit sich zu regenerieren. Zwischen 2 und 3 Uhr morgens laufen die Reparaturvorgänge auf Hochtouren. Eine reichhaltige Repair-Creme mit Wirkstoffen wie Vitamin A und aktivem Hyaluron (z. B. frei® AntiAge+ Nachpflege Hyaluron Repair) unterstützt die Haut dabei und sorgt dafür, dass die Haut die Sonnensünden vergisst.

Frühjahr / Sommer 2010 – Die neuen Looks auf einen Blick

7. Dezember 2009 Keine Kommentare

Süßes Landmädchen, elegante Hollywood-Diva oder Knall-Farben und Mustermix –
Wir verraten die neuen Trends und wem sie wirklich stehen!

Diesen Herbst stehen die Fashionistas der Welt noch unter der Fuchtel der 80’er Jahre (siehe unser letzter Trend-Report). Ledergürtel, breite Schultern, Leggins. Die Botschaft war klar: alles geht, um der scheinbar nicht enden wollenden Krise optisch die Stirn zu bieten. Gefallen hat das freilich nicht jedem (oder jeder). Doch nun, kurz vor dem Jahreswechsel wird klar – nächstes Jahr geht es entspannter zu. Die Schlagwörter der nächsten Saison lauten „de-stressed“, „au naturel“ und „feminin“. Wo die Frauen 2009 noch Stärke zeigen mussten, dürfen sie nun wieder ihre weiche, zarte Seite entdecken. Auf den Laufstegen gab es daher viele Pastelltöne zu sehen, figurbetonte Abendkleider und niedliche Blumen-Motive. Es wird wieder gekuschelt.
Hier die wichtigsten Trends aus den Mode-Metropolen rund um den Globus:

London:
Luella – die 60’ies sind wieder da!

Luella Bartley begann ihre Karriere als Mode-Journalistin, stieg in den letzten Jahren aber zu einer der angesagtesten Designerinnen Englands auf. Ihr Look für das nächste Frühjahr scheint direkt aus den Sechzigern gebeamt zu sein. Runde Formen mit mädchenhaftem Einschlag. Soll heißen: süße Puffärmelchen statt Monster-Schulterpolster, Pünktchen-Prints, Ballonröcke und Herz-Dekolleté. Der Beauty-Look dazu ist ebenfalls süß, mit übergroßen Schleifen im Haar (überhaupt: Haarreifen aller Art werden wieder modern!) und starkem Lidschatten bis – und das ist der große, kommende Trend – direkt unter die Augenbrauen gezogen. Eyeshadows werden in den kommenden Jahren eh immer wichtiger, bunter, auffälliger und flächiger. Ich bin überzeugt, der nächste große Wow-Effekt wird Lidschatten sein, der sogar bis über (!) die Augenbrauen gemalt wird. Wichtigste Farbe des Sechziger-Revivals: rot und hellblau. Als Handtasche, Handschuh, Pumps und natürlich auf den Augen geschminkt.

Wem steht’s?
Vor allem jungen Frauen … mit ein bisschen Mut zum Experiment. Denn der Look ist durchaus eigenwillig, vielleicht seiner Zeit ein wenig voraus. Aber wer sich traut, wird sicher bewundernde Blicke ernten.


Mailand:
Missoni – New Layering

Okay, Lagen sind normalerweise ein notwendiges Übel des Herbstes. Wenn es kalt wird, trägt man gerne mehrere Schichten übereinander. Aber nächstes Frühjahr darf man ausnahmsweise auch nach Herzenslust Schicht über Schicht anziehen. Hauchfeine Seiden- und Strick-Teilchen versteht sich, wie bei Angela Missoni. Die Farben sind – wie bei den meisten Trends F/S 2010 – eher dezent, in Taupe, hellblau, zartem Grün und Grau. Sie haben aber nur verschiedene Materialien und Muster, die man übereinander drapieren könnte? Macht gar nichts! Layering bedeutet auch, verschiedene Teile übereinander zu stülpen, zu wickeln und zu kombinieren. Das gibt dem Look erst eine gewisse moderne Raffinesse. Animal-Prints gehen mit Strickjacken, Hot Pants zu schwingenden Mänteln, Gold und Silber unter Pudertönen. Mixen Sie drauf los!
Dazu als Kontrast das Gesicht möglichst reduziert schminken, also ein rosé-farbener Lippenstift, ein Hauch Rouge direkt unter den Wangenknochen und beiger Lidschatten. Der Teint darf diese Saison übrigens wieder schimmern, die stark überpuderten Zeiten sind vorbei.

Wem steht’s?
Großstadt-Amazonen mit Faible für das Ungewöhnliche. Kein wirklich lieblicher Look, aber doch feminin. Besonders durch die gewickelten Röcke und Tops kommen die weiblichen Rundungen gut zur Geltung. Überschüssige Pfunde lassen sich andererseits bei diesem Trend kaum kaschieren, schließlich trägt jede einzelne Schicht ein wenig auf.


Paris:
Chanel – der Landlook

Karl Lagerfeld. Mehr muss man zu seiner neuen Kollektion eigentlich nicht sagen. Denn der letzte verbliebene Großmeister der Mode-Szene hat wieder einmal einen neuen Meilenstein mit seiner Schau gesetzt und alle Fans vor Bewunderung mit offenen Mündern staunen lassen. Das Defilee fand in einer Art Scheune statt, zwischen Heuballen und Country-Musikern (Lily Allen sang für die Show). Aber nicht nur die Inszenierung war großartig, sondern auch die vorgeführten Modelle: durchweg sehr süß, mädchenhaft und ländlich, mit deutlichen Dirndl-Anklängen. Klingt ungewöhnlich, sieht aber wirklich umwerfend aus. Zarthelle Pastell-Stoffe oder der klassische Schwarz-Weiß-Mix, High-Heel-Clogs und florale Motive – mal gestickt, mal als fröhliche Prints. Ethnografisch nicht ganz zuzuordnen, eher eine Art globaler Land-chic. Aber mit den Modellen trifft Lagerfeld den Zeitnerv. Von Krise keine Spur, wir wollen es fröhlich, zärtlich, weiblich. Das gilt auch in Sachen Beauty. Zartes Pastell-Make-up mit ganz viel rosigem Rouge (wie nach einem Tag auf dem Land eben) und locker hochgesteckte Haare. So cosy!

Wem steht’s?
Wie auch in den vergangenen Jahren könnte man meinen, dass sich Chanels Mode optisch eher an junge Frauen, fast Mädchen, richtet. Die Röcke sind kurz, die Taille eng und dafür lugen lange Beine unter den ausgestellten Ballonröcken hervor. Der Clou ist aber, dass dieser Look auch erwachsenen Frauen extrem schmeichelt. Schöne Beine immer vorausgesetzt.

Chloé – Reiselust!

Sind wir in unseren Herzen nicht alle Nomaden? Ständig auf der Suche nach neuem, nach dem Abenteuer? So oder so ähnlich könnte man diesen Trend beschreiben, wie man ihn jetzt bei vielen Designern sehen konnte, am Schönsten aber bei Chloé. Eine romantische Mischung aus Safari, Ethno-chic (Ponchos!) und australischem Cowboy. Übergroße Taschen mit sichtbaren Klappen, Ledergürtel in jeder Variante (und Richtung, ob quer oder schräg) und Kaki-Farben vermitteln spontanes Fernweh. Man möchte seinen nostalgischen Übersee-Koffer packen und auf Entdeckungstour gehen nach Ägypten, Afrika oder ins Outback. Dazu (wieder ganz im Sinne des Layerings) trägt die Reisende von Welt XXL-Umhängemäntel aus Kaschmir und abends am Lagerfeuer elegante weiße Chiffon-Kleider. Es dreht sich eben alles um den „nomadischen Spirit“, wie Designerin Hannah MacGibbon es treffend formuliert. Dazu passt der neue, schönste Haartrend für das kommende Frühjahr: natürliche Wellen. Die Haare werden offen getragen, in großzügigen Wellen (wer die nicht von Natur aus hat, hilft mit einem möglichst großen Lockenstab etwas nach). Wichtig: die Haare offen tragen, mit sauberem Mittelscheitel.

Wem steht’s?
Eigentlich jeder Frau. Die alterslosen Klassiker in gedeckten Farben schmeicheln zwar nicht dem Teint, wirken aber so unkompliziert und lässig, dass sie von 20 biss 99 locker tragbar sind und ein Gefühl von Sommerlichkeit vermitteln. Einzige Regel: Bitte treten Sie nie im Partnerlook mit ihrem Mann auf. Tragen beide den Safari-Look, wirkt das albern. Viel cooler: Sie in lässigem Kaki, er in moderatem Business-Look oder in Dsquared-Jeans mit weißem Shirt, fertig.


New York:
Carolina Herrera – Schimmer, Glanz und Gold

Auch in Sachen Abendmode bringt das kommende Frühjahr Neues: es darf wieder geprotzt werden. Ein bisschen wie eine Hommage an Hollywood-Diven aus vergangenen Zeiten hüllt Herrera ihre Models in feinste Seiden- und Jacquard-Stoffe. Vom Dekolleté bis zu den Hüften ein körperbetonter Schnitt und wiegende, schwingende Ausläufer, die bei jedem Schritt rascheln und funkeln – fertig ist ein Traum von Kleid für große Auftritte bei glamourösen Events. Die Farben der Kleider: Gold, Metallic, schimmerndes Orange. Wer sich in so eine Robe hüllt, hat es in Sachen Make-up leicht. Denn erlaubt ist eigentlich alles. Rote Lippen und Smokey Eyes (nicht mehr top-modern, aber immer noch absolut tragbar) oder blasse Lippen und Eyeshadows in funkelnden Gold-Nuancen. Hauptsache effektvoll!

Wem steht’s?
Abgesehen davon, dass Luxus-Kleider generell erwachsenen Frauen besser stehen (sonst sehen Sie aus wie eine russische Milliardärs-Geliebte), ist dieser Trend alterslos. Kürzere Varianten für den Red-Carpet sehen auch an Zwanzigjährigen gut aus, dann aber gerne etwas asymmetrisch. Klassische, bodenlange Schnitte sind toll für Frauen ab Vierzig. Jetzt brauchen Sie nur noch einen Anlass, zu dem man so ein Kleid tragen kann, das fast Auffahr-Unfälle verursachen könnte…

Prouenza Schouler – Simply Cool

Der knalligste Look der Saison: bunt, ausdrucksstark, Mustermix. Diese kleine Reminiszenz an die Achtziger haben wir zum Schluss doch noch. Die Regeln sind ganz einfach: Besorgen Sie sich ein Batik-Top in wilden Farben, gelb-grün zum Beispiel oder blau-schwarz. Natürlich in Neon! Dazu einen schillernden Minirock, eine Jacke um die Hüften knoten und eine schwarze Sonnenbrille aufsetzen. Denn aus New York kommt eine eiskalte, sehr sinnliche Coolness, wie es sie lange nicht gab. Am schönsten setzt diesen Trend (wieder einmal) Prouenza Schouler um, mit hautengen Langarmtops, pfauenähnlichen Feder-Röcken und grafisch-bunten Cloqs. Eine raffinierte Mischung aus abweisender Distanz und provokanter Farbigkeit, die im Resultat doch sehr anziehend wirken kann. Der Beauty-Look dazu? Blasse Lippen, viel und kräftig-dunkles Rouge unter den Wangenknochen (das wirkt cooler als flächige Rosé-Töne) und wieder der allseits präsente Natural-Hair-Trick mit dem Mittelscheitel und den sanften Wellen.

Wem steht’s?
Starken Persönlichkeiten. Der Look sollte halten, was er verspricht. Soll heißen: Kichernde Mädchen, die mit Kolleginnen gerne den Flurfunk in der Kaffeeküche austauschen, sollten die Finger von diesem Trend lassen. Starke Frauen, die gewöhnt sind, den Ton anzugeben, und bereit sind, ihre Sonnebrille 90 Prozent des Tages zu tragen und nur 10 Prozent des Tages zu lächeln, werden umwerfend aussehen.

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